Levi Leipheimer vom Team Gerolsteiner hat drei Wochen vor dem Start der Tour de France die 58. Auflage des „Criterium Dauphine Libere“ in Südostfrankreich gewonnen und dem Radrennstall aus der Eifel den 20. Saisonsieg beschert. Auf der letzten Etappe am Sonntag über 131 Kilometer zwischen St. Jean de Maurienne und Grenoble reichte dem amerikanischen Profi beim Tagessieg des Norwegers Thor Hushovd ein Platz im Hauptfeld, um das Gelbe Trikot erfolgreich zu verteidigen.
Die Führung in der Gesamtwertung hatte der Gewinner der letzjährigen Deutschland-Rundfahrt am Donnerstag auf dem Mont Ventoux in der Provence erobert. Den größten Erfolg seiner Laufbahn ließ sich der Gerolsteiner Kapitän auch in den Alpen nicht streitig machen. Die „Königsetappe“ am Samstag über Col du Galibier (2556 Meter) und Col de la Croix de Fer (2067 Meter) hatte er beim Tagessieg des Spaniers Iban Mayo in La Toussuire auf Platz vier beendet.