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Protest der Ringer : Olympiasieger gibt seine Medaille zurück

  • Aktualisiert am

Die Ringer wehren sich gegen ein mögliches Olympia-Aus (Symbolbild) Bild: Wonge Bergmann

Weltweit wehren sich die Ringer gegen ein mögliches Olympia-Aus ihrer Sportart. Nun gibt ein Olympiasieger aus Protest gegen die drohende Entscheidung seine Medaille an das IOC zurück.

          Aus Protest gegen das mögliche Olympia-Aus für seine Sportart hat der Ringer-Olympiasieger Walentin Jordanow seine Goldmedaille von 1996 in Atlanta an das Internationale Olympische Komitee (IOC) zurückgegeben. Das berichtete die Nachrichtenagentur BTA an diesem Mittwoch unter Berufung auf das IOC. In einem Brief an IOC-Präsident Jacques Rogge erklärte der 53-jährige Jordanow seine Solidarität mit den Millionen Wettkämpfern und Fans. „Unsere Sportart ist ein untrennbarer Teil der olympischen Bewegung und gehört zu den Grundlagen sowohl der antiken als auch der modernen Olympischen Spiele“, schrieb der ehemalige Freistil-Ringer, der jetzt dem bulgarischen Ringen-Verband vorsteht.

          Seinen Protest hätten mehrere bulgarische Ringer unterstützt. In der vergangenen Woche hatte die IOC-Exekutive in Lausanne beschlossen, Ringen aus dem Programm für die Olympischen Spiele 2020 zu streichen. Allerdings muss dies noch von der IOC-Vollversammlung im September in Buenos Aires bestätigt werden. Der Beschluss der Exekutive hatte weltweit Proteste ausgelöst.

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