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Nowitzkis Heim-Comeback „Immer einen Schritt zu langsam“

 ·  Die Dallas Mavericks verlieren ihr fünftes Spiel in Serie. Dirk Nowitzki ist bei seinem Heimspiel-Comeback immer „einen Schritt zu langsam“ und kommt nur auf fünf Punkte.

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© AFP Vergrößern Immer gedoppelt, selten zum Zug gekommen: Dirk Nowitzki gegen die Denver Nuggets

Das Heim-Comeback von Dirk Nowitzki endete mit einer peinlichen Klatsche für die Dallas Mavericks. Im dritten Saisonspiel mit ihrem deutschen Superstar kassierten die Texaner am Freitag (Ortszeit) beim 85:106 gegen die Denver Nuggets bereits ihre fünfte Niederlage in Serie. Damit gerät die Playoff-Teilnahme der „Mavs“ in der nordamerikanischen  Basketball-Profiliga NBA immer mehr in Gefahr. Derzeit ist der Meister von 2011 in der Western Conference nur Zwölfter.

Das Team von Trainer Rick Carlisle bot vor 20.439 Zuschauern im heimischen American Airlines Center eine desaströse Vorstellung, Nowitzki kam in 18 Minuten auf dem Parkett nur auf fünf Punkte. „Es sind die kleinen Dinge, wir machen zu viele Fehler“, meinte der Würzburger, „und die anderen profitieren davon.“ Er sei einfach „einen Schritt zu langsam“, gab Nowitzki zu.

Den Mut hat der lange verletzte Star aber nicht verloren. „Ich muss weiter kämpfen, weiter hart im Training arbeiten, um schließlich wieder da zu sein.“ Die letzten sechs Würfe Nowitzkis fanden nicht ins Ziel; im letzten Viertel blieb der lange Deutsche auf der Bank. Bester Werfer bei den Mavericks, die auf eine Wurfquote von lediglich 37,5 Prozent kamen, war O.J. Mayo mit 15 Punkten. Bei den Gästen aus Denver überragte der Italiener Danilo Gallinari mit dem Karriere-Rekord von 39 Zählern. Der Matchwinner lobte den Verlierer und zollte Nowitzki Respekt. „Er war einer der besten Spieler“, sagte Gallinari, „und du willst immer mit den Besten mithalten und von ihnen lernen.“

16. Sieg in Serie für die Clippers

Unterdessen sorgt das derzeit beste Team der Liga weiter für Furore. Beim 116:114 gegen die Utah Jazz feierten die Los Angeles Clippers bereits ihren 16. Sieg in Serie. Dabei lagen sie zur Halbzeit noch mit 48:58 zurück.

Einen Tag nach der Entlassung von Chefcoach Avery Johnson trumpften die Brooklyn Nets unter Interimstrainer PJ Carlesimo auf: Bei den Charlotte Bobcats gewannen die New Yorker 97:81 - die Gastgeber kassierten ihre 17. Saisonniederlage hintereinander.

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