15.05.2007 · Die Phoenix Suns gewannen in der NBA bei den San Antonio Spurs mit 104:98 und glichen damit in der „best of seven“-Serie des Conference-Halbfinales zum 2:2 aus. Der Kanadier Steve Nash war der entscheidende Mann für die Suns.
Die Phoenix Suns haben ihre Titelambitionen in der National Basketball Association (NBA) eindrucksvoll untermauert. Dank eines fulminanten Schlussspurts gewann das Team um den zweimaligen „MVP“ Steve Nash bei den San Antonio Spurs mit 104:98 und glich damit in der „best of seven“-Serie zum 2:2 aus.
Es sah lange nach einem Sieg der Heimmannschaft aus, die 2:22 Minuten vor dem Ende noch mit 97:92 geführt hatte, bevor Nash in den letzten Minuten das Kommando übernahm. Der Kanadier erzielte sechs seiner 24 Punkte in der Schlussphase, obwohl er dort von Robert Horry brutal gefoult wurde. Während Horry frühzeitig zum Duschen geschickt wurde, besiegelte Nash anschließend mit zwei Freiwürfen die erste Heimniederlage San Antonios nach sechs Siegen. „Das war ein enorm wichtiger Sieg. Vielleicht schauen wir später einmal auf dieses Spiel zurück und sagen, dass hier die Meisterschaft entschieden wurde“, sagte Nash.
Cleveland vor Einzug ins Conference-Finale
Im Osten fehlt den Cleveland Cavaliers nur noch ein Sieg zum ersten Einzug ins Conference-Finale seit 15 Jahren. Die „Cavs“ setzten sich in Spiel vier der zweiten Playoff-Runde bei den New Jersey Nets mit 87:85 durch und führen nun mit 3:1.
LeBron James steuerte mit 30 Punkten die meisten Zähler zum knappen Sieg bei. In den Reihen der Nets erzielten Vince Carter und Mikki Moore jeweils 25 Punkte. Jason Kidd holte zwei Tage nach seinem „Triple Double“ zwar 17 Rebounds, erzielte aber nur fünf Punkte. Cleveland ging damit mit 3:1 in Front und kann am Mittwoch mit einem Heimsieg alle Zweifel beseitigen.