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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 26.10.2012, 11:00 Uhr

Nachgefragt bei Lindsey Vonn Kein PR-Gag

Mit ihrem Plan eines Starts bei der Herren-Abfahrt im kanadischen Lake Louise Ende November hat Skirennfahrerin Lindsey Vonn im alpinen Skizirkus Diskussionen angeheizt. Vor dem Saisonstart an diesem Samstag in Sölden erklärt sie, dass es sich dabei keinesfalls um einen PR-Gag handelt.

© dpa Gut gelaunt vor dem Saisonstart: die viermalige Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn

Sie wollen sich mit den Herren messen. Gibt es Neuigkeiten?

„Im Moment muss ich auf die Meetings der FIS Anfang November warten und dann müssen sie die Entscheidung treffen. Was ich gehört habe, schaut es nicht so gut aus.“

Um bei den Männern starten zu können, müssten sie voraussichtlich auf die Frauen-Abfahrt am folgenden Wochenende verzichten, um keinen Wettbewerbsvorteil zu haben.

„Ich weiß, dass ich bei einem Rennen mit den Männern nicht gleichzeitig in Aspen starten kann. Aber wenn ich dann auch noch bei den Frauen in Lake Louise nicht fahren kann, ist es für mich keine Frage, dass ich bei den Frauen starte. In diesem Moment zählen für mich die Damen-Rennen. Die Gesamtweltcupkugel und die Abfahrtskugel sind für mich sehr wichtig. Aber sicher ist es weiter ein Ziel von mir, mit den Männern zu fahren und ich werde weiter kämpfen, dass es einmal klappen wird.“

© dpa, afp Ski Alpin: Gradmesser am Ötztal-Gletscher

Ist das Ganze ein PR-Gag?

„Das ist ein ernster Wunsch von mir. Ich habe es schon vor einigen Jahren mit meinen Coaches diskutiert. Das ist für mich das nächste Niveau. Die Männer fahren mit so viel mehr Kraft und Geschwindigkeit als die Damen. Ich bin beim Training dabei, aber im Rennen ist es eine andere Geschichte. Ich möchte es einmal probieren, ich will überhaupt nicht die ganze Saison mit den Männern fahren. Dass es ein PR-Irgendetwas ist, ist Quatsch. Meine Sponsoren haben es auch erst gewusst, als es in den Medien war. Es war eine Überraschung, dass es in den Medien war, weil ich nur die FIS gefragt habe.“

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Quelle: FAZ.NET mit Material der dpa

 

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