Home
http://www.faz.net/-gub-7b2rw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Livebilder aus London ARD und ZDF wollen Wimbledon zeigen

Der Finaleinzug von Sabine Lisicki in Wimbledon und die neue Tennis-Begeisterung in Deutschland schrecken ARD und ZDF auf. Künftig wollen sie wieder Livebilder zeigen. Auch Sky bemüht sich um eine Verlängerung des Fernsehvertrags.

© AP Vergrößern Diese Perspektive sah man am Samstag nur im Pay-TV

ARD und ZDF wollen künftig wieder Livebilder vom Tennisturnier in Wimbledon zeigen. „Nach den Erfahrungen der letzten Tage werden wir uns ab Montag intensiv damit beschäftigen, sicheren Zugriff auf Wimbledon-Livebilder ab 2014 zu bekommen“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky der „Bild am Sonntag“, nachdem sich Sabine Lisicki bis ins Damen-Endspiel des bedeutsamsten Grand-Slam-Turniers gekämpft hatte.

Demnach plane die ARD, gemeinsam mit dem ZDF und den dritten Programmen einzelne wichtige Spiele live zu übertragen. Das gesamte Turnier einschließlich Lisickis verlorenem Finale gegen Marion Bartoli war nur bei Sky zu sehen. 590.000 Zuschauer sahen am Samstag beim Bezahlsender zu.

Mehr zum Thema

Der Vertrag läuft nun aus, Sky will aber verlängern. „Jetzt haben wir wieder eine große Spielerin, und wir können sie nicht sehen. Das heißt: Es liegt nicht mehr an der Leistung, sondern an dem Gesamtkonzept der öffentlich-rechtlichen Sender“, kritisierte Boris Becker, dessen Wimbledon-Sieg 1985 einen Tennis-Boom in Deutschland ausgelöst hatte.

Genau darauf setzt Damen-Bundestrainerin Barbara Rittner nun auch wieder. „In den Kneipen wird jetzt wieder Tennis geguckt. Es wird einen Boom geben“, sagte die ehemalige Profi-Spielerin.

Tränen in Wimbledon Es ist geschafft: Marion Bartoli gewinnt das Turnier in Wimbledon © AFP Bilderstrecke 

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Qatar 2022 vor Weihnachten Probleme bei ARD und ZDF durch verlegte WM

ARD und ZDF haben sich die TV-Rechte an der Fußball-WM 2022 in Qatar längst gekauft. Die Verlegung sorgt nun für Probleme. Durch den neuen Termin im November und Dezember kommt es zu Terminkollisionen. Mehr

24.02.2015, 15:15 Uhr | Sport
Großbritannien Das erste Fußballspiel der Welt: Ein Ball, alle wollen ihn haben

In Großbritannien hat es ein sehr alter Sport geschafft, noch heute Menschen zu begeistern: Beim Shrovetide gibt es nur einen Ball und hunderte Spieler auf einem Haufen - Chaos pur. Die Ursprünge des Sports reichen vermutlich bis ins Mittelalter zurück. Heute lockt das ruppige Spiel zahlreiche Schaulustige und Mitspieler an. Mehr

23.02.2015, 10:13 Uhr | Sport
Deutsche Bilanz bei Ski-WM Zu wenige Spitzenfrauen im DSV

Mit Viktoria Rebensburgs Medaille haben die deutschen Damen ihr WM-Soll erfüllt. Alpinchef Maier ist dennoch nicht zufrieden mit dem Abschneiden - und kündigt Konsequenzen auf allen Ebenen an. Mehr

15.02.2015, 10:57 Uhr | Sport
Cecilia Bartoli Vincenzo Manfredini: Fra’ lacci tu mi credi

"Fra' lacci tu mi credi" Mehr

16.10.2014, 13:48 Uhr | Feuilleton
Dopfer und Neureuther Historisches deutsches WM-Podium

28 Jahre nach Torlauf-Gold für Frank Wörndl und Bronze für Armin Bittner stehen wieder zwei Deutsche im Slalom auf einem WM-Podium. Dank des furiosen Finales erfüllt der DSV auch seine Medaillenvorgabe. Mehr

16.02.2015, 10:20 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 07.07.2013, 11:19 Uhr

China-Kracher im Tischtennis

Von Peter Heß

Ma Long und Timo Boll spielen bei der WM zusammen Doppel. Die Tischtennis-Welt jubelt über diese Nachricht. Aus sportlicher Hinsicht ist Bolls Doppel-Auftritt allerdings zweifelhaft. Mehr 1