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Leichtathletik Trotz Dopingsperre: Baumann wird Berater

26.09.2006 ·  Dieter Baumann, 1992 Olympiasieger über 5000 Meter, wird trotz seiner Doping-Vergangenheit neuer Berater des Landessportverbandes Baden-Württemberg. Er tritt seinen neuen Job bereits am 1. Oktober an.

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Dieter Baumann, 1992 Olympiasieger über 5000 Meter, wird trotz seiner Doping-Vergangenheit neuer Berater des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSV). Das beschloß das Präsidium des Dachverbandes am Montag in Baden-Baden.

„Der Beschluß ist einstimmig gefallen“, sagte Hauptgeschäftsführer Rainer Hipp. Baumann, dessen Vertrag am 1. Oktober beginnt und auf ein Jahr befristet ist, soll gemeinsam mit den Landestrainern dafür sorgen, daß die Leichtathletik-Talente beim Übergang ins Aktivenalter nicht abspringen. „Ich sehe mich eher als Kommunikator, um die Ideen, die vorhanden sind, zu unterstützen“, sagte Baumann. Er wolle sich in den nächsten drei, vier Monaten ein Bild machen.

Aufgrund seiner früheren Dopingsperre war ein Beratervertrag für Baumann umstritten. Björn Ahsbahs, Leiter Leistungssport, hatte jedoch von einem Konsens im Präsidium gesprochen: „Dieter Baumann muß sich allerdings klar gegen Doping positionieren und hat das ja auch schon getan.“ Baumann, der wegen Nandrolon-Dopings im Zuge der „Zahnpasta-Affäre“ für zwei Jahre bis zum 21. Januar 2002 gesperrt worden war, hatte seine Karriere im September 2003 beendet.

Quelle: F.A.Z., 26.09.2006, Nr. 224 / Seite 33
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