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Krankschreibung : Nach Sport kein Lohn

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Krankgeschrieben Marathon laufen? Geht nicht, befand das Arbeitsgericht Mannheim Bild: dapd

Weil eine Frau trotz einer Krankschreibung an einem Marathonlauf teilgenommen hat, hat ihr Arbeitgeber ihr keinen Lohn gezahlt. Die Frau klagte und verlor: Wer einen Marathonlauf bewältige, sei nicht krank, urteilte das Arbeitsgericht Mannheim.

          Wer Marathon laufen kann, ist nicht krank: Weil eine Frau trotz einer Krankschreibung an einem Marathonlauf teilgenommen hat, hat ihr Arbeitgeber der 41-jährigen Frau keinen Lohn gezahlt. Dagegen klagte die Frau vor dem Arbeitsgericht Mannheim und verlor.

          Die Frau wollte vor dem Arbeitsgericht Mannheim das nichtgezahlte Krankengeld einklagen. Die Richter wiesen die Klage jedoch ab, weil das Attest durch ihre sportliche Aktivität unglaubwürdig geworden sei. Die Frau habe keine weiteren Beweise für ihre Arbeitsunfähigkeit vorgelegt, sagte eine Sprecherin des Gerichts.

          Die 41-Jährige behauptete, psychisch krank gewesen zu sein. Deshalb habe ihr Arzt ihr empfohlen, Sport zu treiben. Das Gericht bezweifelte dies und verwies darauf, dass auch ein Marathon psychisch belastend sei.

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