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Kokain-Skandal : Hingis will nun doch kämpfen

  • Aktualisiert am

Martina Hingis hat ihre Meinung geändert Bild: dpa

Die vom Leistungssport zurückgetretene Tennisspielerin Martina Hingis aus der Schweiz will die Ergebnisse ihrer positiven Doping-Probe nun doch anfechten. Die 27-Jährige war in Wimbledon offenbar positiv auf Kokain getestet worden.

          Die frühere Tennis-Weltranglistenerste Martina Hingis will offenbar nun doch um ihren durch einen Dopingverdacht in Zweifel geratenen Ruf kämpfen. Sie wolle die Ergebnisse ihrer positiven Doping-Probe anfechten. Diesen Entschluss kündigte die Schweizerin durch ihren Manager Mario Widmer entgegen ersten Absichtsäußerungen am Mittwoch an.

          Beim diesjährigen Wimbledon-Turnier war die 27-Jährige offenbar positiv auf Kokain getestet worden. Hingis hatte auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag ihren Rücktritt erklärt, die Vorwürfe aber bestritten. Sie habe keine Lust, sich über Jahre mit Doping-Offiziellen herumzuschlagen, sagte sie. Der Tennis-Weltverband ITF hat noch keine Dopinganklage gegen Hingis erhoben.

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