19.06.2006 · Den Videobeweis gibt es in einer ganzen Reihe von Sportarten, darunter Eishockey, Basketball und American Football, aber auch Tennis, Turnen und Fechten. Mit Hilfe von TV-Bildern können Schiedsrichter-Entscheidungen ergänzt oder korrigiert werden.
Den Videobeweis gibt es in einer ganzen Reihe von Sportarten, nicht aber im Fußball. Mit Hilfe von TV-Bildern können Schiedsrichter-Entscheidungen ergänzt oder korrigiert werden.
Die umfassendste Nutzung gibt es in der amerikanischen Football-Liga NFL. Dort kann bei fast jeder umstrittenen Entscheidung der Referees vom Headcoach eines Teams ein Videobeweis gefordert werden.
Längst zur Routine ist diese technische Hilfe auch im Eishockey geworden, wo die Bilder von über den Toren installierten Kameras bei zweifelhaften Szenen zur Klärung herangezogen werden.
In der amerikanischen Basketball-Liga NBA wird der Videobeweis nur dazu benutzt, um festzustellen, ob der Ball bei Ertönen der Sirene die Hand (z.B. bei Ablauf der 24 Sekunden Angriffszeit oder bei Spielende) bereits verlassen hat.
Neu wurde der Videobeweis im Fechten, Tennis und Turnen eingeführt. Im blitzschnellen Klingensport kann seit der WM 2005 in Leipzig so die Rechtmäßigkeit von Treffern im Nachhinein festgestellt werden.
Am 1. Januar 2006 wurde der Videobeweis im Turnen eingeführt. Mit hochauflösenden Kameras können bei Protesten die Übungsbewertungen der Kampfrichter überprüft werden.
Beim Turnier in Miami feierte der Videobeweis auch im Tennis seine Premiere: Dabei soll das „Hawk-Eye“ (Falkenauge) für Klarheit sorgen. Zwei Mal pro Satz haben die Profi-Spieler die Chance, strittige Entscheidungen anzufechten.