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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Einzelkritik nach WM-Aus

Silvio Heinevetter, Tor
© REUTERS
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24.01.2013

Silvio Heinevetter, Tor

Der deutsche Torwart ließ sich wie erwartet durch die brodelnde Kulisse in Saragossa motivieren. Sein Charakter und seine Fähigkeiten schienen den spanischen Rückraum anfangs so gelähmt zu haben, sodass es die Gastgeber nur selten mit Würfen aus der zweiten Reihe versuchten. Er fand jedoch nur schwer ins Spiel. Mit mehreren Paraden hatte er dann maßgeblichen Anteil an der Pausenführung (14:12). Das Duell der beiden Weltklassetorhüter gegen den Spanier Sterbik entschied er klar für sich - jedoch vielmehr, weil dieser keine Hand an den Ball brachte. In der zweiten Hälfte zeigte er seine gewohnten emotionalen Ausbrüche. Dem Spiel eine Wende zu geben, vermochte aber auch er nicht mehr. Im Turnier steigerte sich der Berliner von Spiel zu Spiel. Er hat bewiesen, dass er die ganze Mannschaft mitreißen kann.