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Handball-Nationalmannschaft Heuberger verzichtet auf Kraus

Bei der Handball-WM in Spanien wird es kein Comeback von Michael Kraus in der Nationalmannschaft geben. Bundestrainer Martin Heuberger nominiert Michael Haaß und Martin Strobel auf der Position Rückraum Mitte.

© dapd Vergrößern Wird nicht gebraucht: Michael Kraus

Für Michael Kraus wird es bei der Handball-Weltmeisterschaft im kommenden Januar in Spanien kein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft geben. Bundestrainer Martin Heuberger verzichtete bei der Kader-Nominierung auf den Weltmeister von 2007. „Ich weiß um Michaels Möglichkeiten, aber ich vertraue auf der Position Rückraum Mitte auf die in der aktuellen Formation eingespielten Michael Haaß und Martin Strobel“, sagte Heuberger am Mittwoch. Kraus hat unter Heuberger bisher verletzungsbedingt noch kein Länderspiel bestritten. Zuletzt hatte der Spielmacher des HSV Hamburg am 13. März 2011 beim 39:28-Sieg gegen Island für Deutschland gespielt.

Heuberger berief 17 Spieler, die sich vom 27. Dezember an in der Sportschule Steinbach auf die WM vorbereiten. Angeführt wird das Team von Kapitän Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen). Zu den Debütanten bei einer internationalen Meisterschaft gehören die Wetzlarer Steffen Fäth, Tobias Reichmann und Kevin Schmidt, der Magdeburger Stefan Kneer, Torwart Martin Ziemer (Hannover-Burgdorf) und Steffen Weinhold (Flensburg).

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Zuvor hatten die beiden Flensburger Holger Glandorf und Lars Kaufmann, wie Kraus Weltmeister von 2007, aus gesundheitlichen Gründen auf ihre WM-Teilnahme verzichtet.
„Ich bin im Sommer 2011 angetreten, um einen Umbruch einzuleiten. Was ich da begonnen habe, führe ich nun systematisch fort“, erklärte der 48Jahre alte Heuberger. „Aufgrund des Verzichts auf Stammkräfte wie Holger Glandorf und Lars Kaufmann hat dieser Prozess jedoch mehr Dynamik bekommen. Wir stellen einen Kader mit Perspektive.“

Das „Minimalziel“ für das Turnier vom 11. bis 27. Januar in Spanien sei „das Überstehen der Vorrunde und der Einzug ins Achtelfinale“. Deutschland trifft in der Gruppe A auf Titelverteidiger und Olympiasieger Frankreich, Argentinien, Brasilien, Tunesien und Montenegro.

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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