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Sonntag, 12. Februar 2012
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Hambüchens Erzählungen Liebe, Rausch und Albtraum

07.09.2010 ·  Mit 22 Jahren schreibt der prominenteste deutsche Turner seine Autobiografie. Die öffentlich gewordenen pikanten Details seines Liebeslebens rufen bei Fabian Hambüchens Turn-Kollegen eher Kopfschütteln hervor.

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Mit Unverständnis haben Team-Gefährten von Turnstar Fabian Hambüchen auf pikante Details aus der Autobiografie von Hambüchen reagiert. „Alle, mit denen ich bisher darüber gesprochen habe, finden das alles nur lächerlich“, sagte Mannschafts-Europameister Philipp Boy am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz zu den deutschen Turn- Meisterschaften in Berlin. Der Cottbuser gilt am Wochenende neben dem Unterhachinger Marcel Nguyen als härtester Rivale Hambüchens im Kampf um den deutschen Mehrkampftitel. „Ich selber werde so bald bestimmt keine Autobiografie schreiben. Man sagt ja, wenn man so was macht, geht es mit der Leistung bergab“, fügte der Lausitzer hinzu.

Hambüchen war am Dienstag mit Details seiner Autobiografie an die Öffentlichkeit gegangen. So enthüllte der 22-jährige frühere Weltmeister und Olympia-Dritte vier Tage vor Beginn der Meisterschaften in Berlin in einem Vorabdruck des Buches „Fabian Hambüchen - Die Autobiografie“ in „Bild“ intime Einzelheiten seines Privatlebens.

„Cannabis steht auf der Doping-Liste“

Zudem schildert der Wetzlarer, wie Drogen seine Beziehung mit seiner ersten Partnerin bereits nach drei Monaten zerstörten, weil deren Freunde angeblich oft zu Rauschmitteln griffen. „Ich ging als unfreiwilliger Passivraucher ein enormes Risiko ein. Cannabis steht auf der Doping-Liste. Selbst minimale Dosen, durch Passivrauchen konsumiert, könnten unter Umständen einen positiven Doping-Test zur Folge haben“, schreibt Hambüchen in seinem Buch. „Plötzlich tauchte da vor meinem inneren Auge wieder die Headline auf: 'Hambüchen positiv getestet'. Das war ein Alptraum, und so weit durfte es nicht kommen lassen. Und so trennte ich mich von Lara, obwohl ich sie liebte“, so Hambüchen.

Für Cheftrainer Andreas Hirsch ist die Veröffentlichung des Buches durch den Turn-Leitwolf Hambüchen kurz vor dem Höhepunkt der Saison mit den Weltmeisterschaften im Oktober in Rotterdam kein Problem. „Wenn jemand denkt, dass er sein Leben publizieren muss, so soll er das tun. Ich akzeptiere aber genauso, dass es andere nicht tun“, sagte der Coach am Dienstag. Hambüchen wird am Samstag leicht gehandicapt in die Titelkämpfe und damit auch die wichtigste WM-Qualifikation gehen, da er sich mit Fußproblemen plagt und zuletzt nur eingeschränkt trainieren konnte.

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Von Evi Simeoni

Journalisten, Juristen, Wissenschaftler, Funktionäre, die ihr zu widersprechen wagen? Alles Idioten. Wer nicht glaubt, dass Claudia Pechstein zu Unrecht verurteilt wurde, ist ihrer Meinung nach zu blöd, um die Wahrheit zu erkennen. Mehr