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Reck-Olympiasieger : Hambüchen beendet Karriere

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Fabian Hambüchen beendet in Ludwigsburg an diesem Wochenende seine nationale Karriere. Bild: dpa

Fabian Hambüchen will an diesem Wochenende auch seine nationale Turnkarriere beenden. Beim Bundesliga-Finale sei wirklich Schluss, ließ er wissen. Wie es danach weitergeht, bleibt offen.

          Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen will an diesem Wochenende seine Turnkarriere beenden. Beim Deutsche-Turn-Liga-Finale in Ludwigsburg sei „wirklich Schluss“, sagte der 30-Jährige der „Bild“-Zeitung. „Ich hatte eine wundervolle Zeit mit dem Olympia-Sieg als Höhepunkt. Ich habe sportlich all meine Träume erreicht und freue mich jetzt sehr auf meine weitere Zukunft“, wurde Hambüchen zitiert. Auch das Management des Turn-Stars bestätigte am Freitagmorgen den bevorstehenden letzten Wettkampf am Samstag.

          Vor einem Jahr hatte der Hesse bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Goldmedaille am Reck gewonnen und danach seine internationale Karriere beendet. In Rio hatte er mit einer schweren Schulterverletzung geturnt, die erst im März dieses Jahres operiert wurde. Ende Oktober gab Hambüchen nach 336 Tagen sein Comeback in der Deutschen-Turn-Liga für den KTV Obere Lahn. Spekulationen über eine mögliche Rückkehr zur WM 2019 in Stuttgart hatte er zurückgewiesen.

          Für die Zeit nach seiner Karriere kündigte er an, wieder studieren zu wollen und beruflich etwas zu finden, „was mich genauso inspiriert wie das Turnen“. Im Februar ist Hambüchen für den TV-Sender „Eurosport“ bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea im Einsatz, für den März gebe es „eine interessante Anfrage“, er wäre dann viel unterwegs, hatte Hambüchen vor einigen Tagen gesagt.

          Zu seinem letzten Auftritt am Samstag in Ludwigsburg sagte Hambüchen: „Ich freue mich und weiß noch nicht, wie ich danach reagieren werde. Es wird sehr emotional, ein ganz besonderer Tag werden.“

          Hambüchen hatte als 16-Jähriger 2004 in Athen die Turn-Welt mit dem Einzug in das olympische Reck-Finale beeindruckt, vier Jahre später in Peking als Top-Favorit Bronze gewonnen. 2012 in London holte er am Reck die Silbermedaille, 2016 in Rio Gold. Im vergangenen Jahr wurde er zum zweiten Mal nach 2007 zum „Sportler des Jahres“ gewählt. In seiner langen Laufbahn gewann er neben dem kompletten Medaillensatz bei Olympia auch 24 Medaillen bei internationalen Meisterschaften.

          Quelle: lass./ dpa

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