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Golf Obamas Handicap

Obama ist wie die meisten Präsidenten der Vereinigten Staaten der jüngeren Vergangenheit begeisterter Golfer. Nach Kritik aus dem republikanischen Lager an der Häufigkeit seiner Golf-Ausflüge legt er den Schläger beiseite - bis zur Wahl am 6. November.

© AFP Vergrößern Geteilte sportliche Leidenschaft: Bill Clinton (im Foto links) und Obama beim Golfen

Golf als Wahlkampfthema - das gibt es wohl nur in Amerika. Barack Obama ist wie alle Präsidenten der Vereinigten Staaten der jüngeren Vergangenheit mit Ausnahme von Jimmy Carter ein begeisterter Golfer - und vermutlich auch der eifrigste. Das Wahlkampfbüro des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney rechnete genüsslich vor, dass der Demokrat Obama in seiner Amtszeit bisher 104 Runden Golf gespielt habe. Mehrfach äußerte sich Nichtgolfer Romney verwundert darüber, dass der Präsident in seinem Terminplan auch sechsstündige Runden Golf unterbringen könne - und das, während viele Menschen im Lande arbeitslos seien.

Sportliche Leidenschaft des Präsidenten

Romney ließ es sich nicht nehmen, auch in der ersten Debatte mit Obama auf die sportliche Leidenschaft des Amtsinhabers hinzuweisen: Obama sei ein guter Mensch, ein guter Golfer, aber kein guter Präsident. Ob Obama, der Golf mit links spielt, sich mit Handicap 17 als guter Golfer qualifiziert, lassen wir einmal dahingestellt sein. Tatsache aber ist, dass die Kritik Romneys Spuren hinterlassen hat. Seit seinem 51. Geburtstag am 4. August hat Obama nicht mehr Golf gespielt - und wird es auch bis zur Wahl am 6. November nicht mehr tun. 94 Tage ohne die Schläger zu schwingen, so lange hat Mr. President während seiner Amtszeit noch nie auf sein Hobby verzichten müssen.

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Quelle: F.A.Z.

 
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Veröffentlicht: 27.10.2012, 14:32 Uhr

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