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Veröffentlicht: 19.05.2017, 18:06 Uhr

Giro d’Italia Gaviria lässt Greipel keine Chance

Fernando Gaviria ist in den Sprints des 100. Giro d’Italia nicht zu bezwingen. Der Kolumbianer gewinnt schon seine vierte Etappe. André Greipel fährt hinterher und bald gar nicht mehr.

© EPA Mittlerweile Routine für Fernando Gaviria (Mitte): Etappe gewinnen....

Fernando Gaviria ist beim 100. Giro d’Italia der unantastbare Ausnahme-Sprinter. Der kleine Kolumbianer gewann am Freitag schon seine vierte Etappe - und das bei seiner ersten Teilnahme. Gaviria gewann das 13. Teilstück über 167 Kilometer in Tortona im Massensprint vor dem Bora-hansgrohe-Profi Sam Bennett aus Irland.

Der Berliner Rüdiger Selig wurde am Freitag auf der letzten Flachetappe Sechster. Der dreifache deutsche Meister André Greipel hatte keine Chance: Greipel, dessen Ausstieg bevorsteht, um mehr Erholungszeit vor der am 1. Juli in Düsseldorf beginnenden Tour de France zu haben, landete auf Rang neun. Vor dem Giro-Start hatte der gebürtige Rostocker, der die zweite Etappe gewonnen hatte, sein frühzeitiges Giro-Ende bereite in Aussicht gestellt.

46497652 ... geküsst und geehrt werden... © AP Bilderstrecke 

Im Gesamtklassement gab es erwartungsgemäß keine Veränderungen: Der elegante Niederländer Tom Dumoulin vom deutschen Sunweb-Team behauptete seine Spitzenposition mit 2:23 Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Nairo Quintana. Die große Zeit des Kolumbianers soll in der letzten, schweren Giro-Woche in den Alpen mit vielen klassischen Anstiegen kommen.

Geraint Thomas stieg aus

Geraint Thomas, der bis zu seinem unglücklichen Sturz am vergangenen Sonntag auf Rang zwei des Gesamtklassements gelegen hatte, trat zur 13. Etappe wegen Schmerzen im Knie nicht mehr an. „Ich hatte nach meinem Crash - überschaubare - Probleme mit der Schulter. Aber mit meinem Knie wurde es täglich schlimmer“, sagte der Kapitän des britischen Sky-Teams.

Der Waliser, der bei diesem Giro zum ersten Mal auf Gesamtsieg fahren wollte, soll nach einer Erholungspause seinen Fokus nun wieder auf die Tour de France richten. Dort soll er wie in den vergangenen Jahren als Edelhelfer des dreimaligen Gewinners Chris Froome antreten.

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