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Frühes Play-off-Aus droht Frankfurt Skyliners reden sich stark

19.05.2009 ·  Es könnte an diesem Donnerstag das letzte Saison-Heimspiel für die Frankfurt Skyliners sein. Doch an ein solches Horrorszenario will Murat Didin, Trainer der Frankfurter Basketballer, nicht denken.

Von Jörg Daniels
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Es könnte an diesem Donnerstag das letzte Saison-Heimspiel für die Frankfurt Skyliners sein. Dann, wenn Play-off-Viertelfinalgegner Oldenburg die Basketball-Partie in der Ballsporthalle gewönne und am kommenden Sonntag schließlich mit dem dritten Sieg in Folge die Serie im Schnelldurchgang beenden würde. Doch an ein solches Horrorszenario will der Frankfurter Trainer Murat Didin nicht denken, stattdessen ging sein Blick am Dienstag voller Selbstbewusstsein weit voraus. „Ich glaube, dass wir die Kraft haben, bis ins Finale um die deutsche Meisterschaft zu kommen“, sagte der türkische Headcoach.

So viel Optimismus in schwieriger Lage ist bemerkenswert. Nicht nur, dass seine Mannschaft beim 69:79-Misserfolg im ersten Aufeinandertreffen in Oldenburg ohne Chance war. Denn als es nötig war, konnte sich das Team von Headcoach Predrag Krunic jedes Mal steigern, um die Hessen auf Distanz zu halten. Zu allem Überfluss droht nun Titus Ivory auszufallen. Zwar sagt Didin, dass der Amerikaner spielen wolle. In Oldenburg zog sich der Aufbauspieler am Sonntag jedoch einen Außenmeniskus-Anriss im rechten Knie zu. So oder so: Im Vollbesitz seiner Kräfte wird der Führungsspieler auf keinen Fall sein.

Probleme mit der „Rotatorenmanschette“

Sorgenkind Nummer zwei bei den Skyliners ist Lorenzo Gordon. Den Power Forward macht eine Schulterverletzung zu schaffen, er soll Probleme mit der „Rotatorenmanschette“ haben. Nachdem der Amerikaner in Spiel eins ohne Einsatzminuten nur auf der Bank gesessen hatte, ist Sportdirektor Kamil Novak optimistisch, dass Gordon an diesem Donnerstag von 17 Uhr an ins Spielgeschehen eingreifen könne. Zu große Hoffnungen sollten sich die Frankfurter aber nicht machen. Bisher ist der verletzungsanfällige Power Forward den Beweis schuldig geblieben, dass er bereit dazu ist, auf die Zähne zu beißen. Wenigstens ist Didin im Augenblick durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Der Trainer ist sogar zu Scherzen aufgelegt. Falls Ivory ausfallen sollte, „haben wir einen weiteren guten Assistenztrainer an der Seitenlinie.“ Mut macht zumindest die Bilanz vor eigenem Publikum gegen Oldenburg. Der letzte Auswärtssieg der „Donnervögel“ liegt bereits sechs Jahre zurück.

Die deutliche Hauptrundenniederlage der Oldenburger in dieser Saison in Frankfurt ist indes kein Maßstab. Wegen großer Reisestrapazen – Oldenburg musste zuvor im internationalen Geschäft bei Hapoel Jerusalem antreten – sei seine Mannschaft damals „mental“ nicht auf der Höhe gewesen, sagt Trainer Krunic. Trotz des Fehlstarts in die Play-offs sieht auch Konrad Wysocki die Skyliners am Ende ganz oben. Nach Oldenburg schlage seine Mannschaft auch Bamberg im Halbfinale. „Und im Finale ist dann alles offen“, so der Frankfurter Flügelspieler.

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