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Fecht-EM Schmid gewinnt den Degen-Titel

16.07.2009 ·  Sven Schmid hat den zweiten deutschen Titel gewonnen bei den Fecht-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw. Einen Tag nach dem Sieg von Britta Heidemann bezwang der 31 Jahre alte Tauberbischofsheimer Degen-Spezialist im Finale den Franzosen Ulrich Robeiri souverän 15:7.

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Sven Schmid hat den zweiten deutschen Titel gewonnen bei den Fecht-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw. Einen Tag nach dem Sieg der Leverkusener Olympiasiegerin Britta Heidemann (siehe: Britta Heidemann: Das Gesicht des Fechtsports ) bezwang der 31 Jahre alte Tauberbischofsheimer Degen-Spezialist im Finale den Franzosen Ulrich Robeiri souverän 15: 7. Schmids Sprung an Europas Spitze bedeutete die insgesamt fünfte Medaille für die deutschen Fechter bei der EM. Für Schmid, Bronze-Medaillengewinner mit der Mannschaft bei Olympia 2004 in Athen, war der EM-Triumph der größte Erfolg der Karriere und zugleich eine Genugtuung nach der erstmals verpassten Olympia-Qualifikation der Degen-Herren im vergangenen Jahr seit 1952.

„Endlich, endlich. Damit hat sich die ganze Arbeit für das, was ich immer wollte, gelohnt: eine Einzelmedaille“, sagte der überglückliche Schmid, bei Olympia 2004 in Athen noch Dritter mit der Mannschaft: „Immerhin bin ich seit knapp acht Jahren in der Nationalmannschaft. Jetzt habe ich den langersehnten internationalen Einzeltitel.“ Bundestrainer Didier Ollagnon freute sich riesig für seinen langjährigen Schüler, mit dem er seit nunmehr 22 Jahren zusammenarbeitet. „Es war mir klar, dass er zu dieser Leistung fähig ist. Er steht nicht umsonst auf Rang vier der Weltrangliste“, sagte der Franzose.

Fünfte Medaille in Plowdiw

Dagegen war sein Vereinskollege Jörg Fiedler im Viertelfinale ausgeschieden. Der an Nummer eins gesetzte 31-Jährige unterlag Schmids Finalgegner Robeiri 9:15 und belegte Platz fünf. Bereits in der Vorrunde gescheitert waren Christoph Kneip (Leverkusen), der nur 41. wurde und Martin Schmitt (Tauberbischofsheim/46.). Auch die vier deutschen Säbel-Damen schieden vorzeitig aus. Stefanie Kubissa und Anna Limbach (beide Dormagen) verpassten das Achtelfinale und belegten die Plätze 18 und 21. Margarita Tschomakow (Bonn) und Sibylle Klemm (Tauberbischofsheim) scheiterten in der Vorrunde und landeten auf den Rängen 38 und 43.

In den sechs Einzelentscheidungen hatte zuvor für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) Degen-Olympiasiegerin Britta Heidemann aus Leverkusen Gold geholt. Florett-Silber gab es für Katja Wächter (Tauberbischofsheim), jeweils Bronze für den Bonner Andre Weßels (Florett) und Säbelfechter Björn Hübner (Tauberbischofsheim). Von Freitag bis Sonntag haben die deutschen Fechter weitere Medaillenchancen in den Teamentscheidungen.

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