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Eishockey Für die Lions ist Hamburg Endstation

 ·  Schluss, aus und vorbei: Die Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist für die Lions beendet. Ein 2:4 gegen Hamburg im entscheidenden fünften Spiel der Pre-Play-offs besiegelt das frühe Saisonende für den Frankfurter DEL-Klub.

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Schluss, aus und vorbei: Die Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist seit Mittwoch, 21.40 Uhr, für die Lions beendet. Die Frankfurter schieden nach hartem Kampf, aber alles in allem nicht unverdient in den Pre-Play-offs gegen Hamburg aus.

Im fünften und entscheidenden Spiel um den Einzug ins Viertelfinale unterlag die Mannschaft den Freezers 2:4 (0:1, 1:1, 1:2). Die Hanseaten spielen nun von diesem Freitag an gegen Berlin. Das Team der Hessen wird nach der Rückkehr in die Heimat vermutlich nur noch einmal - zum Ausklang der wesentlich schlechter als erhofft verlaufenen Spielzeit - mit den Fans am Ratsweg zusammenkommen, ehe es in alle Himmelsrichtungen auseinandergeht. In dieser Zusammensetzung, daran bestehen durch die verpasste Qualifikation für die Meisterschaftsendrunde kaum Zweifel, besitzt die Auswahl von Trainer Chernomaz keine Zukunft. Es dürfte alsbald zu einem erheblichen Personalwechsel bei den Frankfurtern kommen, mehr als ein Dutzend Verträge laufen aus.

Schwaches Powerplay, fehlende Disziplin

Gegen den dritten Misserfolg in der Serie „Best of five“ wehrten sich die Lions lange nach Kräften. Wobei es um die Energiereserven nach dem fünften Match binnen einer Woche auf beiden Seiten nicht mehr zum Besten stand. Der Abend ließ sich aus Sicht der Löwen ordentlich an. Mit dem unerschrockenen Kavanagh in vorderster Reihe tauchten sie regelmäßig in der Gefahrenzone des Gegners auf; der kanadische Stürmer scheiterte erst mit einem verdeckten Schuss an Torwart Pelletier (3. Minute) und hatte auch das Glück nicht auf seiner Seite, als der Puck wenig später nur das Außennetz streifte (6.).

Dass die Frankfurter danach in Schwierigkeiten gerieten, lag aufs Neue in ihrem schwachen Powerplay und der fehlenden Disziplin begründet. Zunächst verstanden sie es wieder nicht, eine 5:3-Überzahlsituation zu nutzen, und dann versuchten Muir und Armstrong, ihr falsches Stellungsspiel mit Fouls zu kompensieren - die aber beide vom Schiedsrichtergespann Piechaczek/Schimm mit Verweisen auf die Strafbank geahndet wurden. Den hinzugewonnenen Freiraum nutzten die Freezers in Person von Karalahti prompt zum 1:0 (11.).

Hochgradig spannend

Über Sinn und Zweck der nur von wenigen Beteiligten in der DEL geschätzten Pre-Play-offs wurde zuletzt reichlich debattiert. Eines aber lässt sich nach dem Schlagabtausch zwischen den Lions und den Hamburgern festhalten: Auch wenn die Auseinandersetzung der beiden verbissen um ihre finale Chance ringenden Gegner viele Wünsche bei neutralen Eishockeyfreunden offen ließ, verlief sie doch zumindest hochgradig spannend. Der Rückstand brachte die Frankfurter jedenfalls nicht nachhaltig aus dem Konzept. Ganz im Gegenteil - er schien ihren Ehrgeiz erst endgültig geweckt zu haben.

Nach dem ersten Seitenwechsel ließen sie den Hanseaten kaum Möglichkeiten zur Entfaltung und kamen durch Heerema zum fälligen Ausgleich (26.). Zu mehr aber nicht. Was sich rächen sollte. Denn obwohl in der leidenschaftlich geführten Partie vor 7000 Zuschauern die Fehlerquote fortan bei den Hamburgern höher war, gingen sie wiederum in Führung: bei einem ihrer selten gewordenen Entlastungsangriffe schlenzte Aab die Scheibe zum 2:1 ins Netz (39.).

Mueller baute den Vorsprung kurz darauf aus (3:1, 45.). In der verbleibenden Zeit stemmten sich die Frankfurter tapfer gegen die sich abzeichnende Niederlage. Hahn gelang noch der Anschluss (50.). Doch wie so oft zuletzt stießen die Löwen auch bei dieser enttäuschenden letzten Dienstreise bei allen weiteren Anstrengungen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Stattdessen gelang Tripp das Tor zum 4:2-Endstand (59.).

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Jahrgang 1974, Sportredakteur.

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