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Doping im Radsport : Acht Jahre Sperre für Pfälzer Doper

  • -Aktualisiert am

Doping im Radsport. Immer wieder ein Problem, auch bei Amateuren und Hobbyfahrern. Bild: dpa

Der bislang „munter weiterfahrende Doper“ aus der Pfalz ist nun doch gesperrt worden. Und zwar für acht Jahre. Der Chefjustitiar der Nada äußert sich zufrieden.

          Der deutsche Radsportler F. „ein „munter weiterfahrender Doper“ aus der Pfalz, ist für acht Jahre gesperrt worden. Er hat sich nachweislich und vorsätzlich einer Doping-Probe entzogen. Damit darf der notorische Betrüger an keinem Radrennen teilnehmen. Bis nahe an seinen 60. Geburtstag. Obwohl er in der Vergangenheit bereits zweimal, zuletzt für vier Jahre, aus dem Verkehr gezogen und zudem strafrechtlich wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz verurteilt worden war, konnte sich die Nationale Anti-Doping Agentur (Nada) mit ihrer Forderung nach einer lebenslangen Sperre nicht durchsetzen. Das Urteil ist am Montag rechtskräftig geworden.

          Für Lars Mortsiefer, Chefjustitiar der Nada, ist „das Ergebnis aus unserer Sicht sehr erfreulich. Das Schiedsgericht folgt unserer Argumentation vollumfänglich, und uns gelingt der volle Nachweis eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen.“ Die Entscheidung stärke zudem das Kontrollsystem und die Abläufe bei Wettkampfkontrollen. Letztlich sei auch die ausgesprochene Sanktion angemessen. „Acht Jahre ist das Höchstmaß, was das Schiedsgericht hier bewertet hat, weil es zu einem Mehrfachverstoß gekommen ist. Deshalb sind auch wir damit einverstanden.“

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