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FAZ Plus Artikel Depression im Sport : Die Tiefsee der Seele

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Hochspringer Falk Wendrich kämpfte sich aus einer Depression zurück zum sportlichen Erfolg. Bild: Picture-Alliance

Hochspringer Falk Wendrich wurde von einer schweren Krise nach unten gezogen. Aber er tauchte wieder auf und überwand die Depression. Was macht diese Krankheit mit einem jungen Menschen?

          Wenn die Depression ein Tier wäre, dann wäre sie für Falk Wendrich eine Qualle mit giftigen Tentakeln, die einen in die Tiefsee hinabzieht. Gerade als er hoch hinauswollte, legte sich diese „bleierne Decke“ über sein Gemüt und drohte ihn hinabzuziehen in die erstickende Tiefe der Krankheit. Sie kam aus dem Nichts. „Ich hatte keine Traumata, alles war in Ordnung“, sagt der Hochspringer heute, und die Krankheit, sie kam anfangs in der Maske der Harmlosigkeit daher. „Mit einem komischen Gefühl“, aus dem bald Interesselosigkeit wurde, später autodestruktive Vorstellungen und diese weltenschwere Traurigkeit. Sie unterbrach eine der hoffnungsvollsten leichtathletischen Karrieren just in dem Augenblick, als das Feld bereitet schien. Falk Wendrich, der damals wie heute für die LAZ Soest an den Start ging, war gerade mal siebzehn Jahre alt, als er 2012 Silber bei den U-20-Weltmeisterschaften gewann.

          Er war damals ein aufgeweckter Gymnasiast, künstlerisch interessiert, aufgehoben in einem stabilen Familienverbund, sportlich ein Versprechen in einer Disziplin, in der die ganz großen Erfolge deutscher Athleten schon eine Weile zurücklagen. Er war ein Perfektionist und „trotzdem locker“. Dann die Attacke aus der Tiefsee der Seele. Er brauchte ein Weile, bis er dem Angreifer von unten selbst einen Namen gab: Depressionen. Eine Krankheit, die nach dem Suizid Robert Enkes 2009 auch in Sportlerkreisen langsam den Ruch des zu Tabuisierenden und zu Verschweigenden verloren hatte.

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