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WM in Japan : Bittere Niederlage für deutsche Volleyballerinnen

  • Aktualisiert am

Die deutschen Spielerinnen Lenka Dürr (rechts) und Jennifer Geerties bei der Volleyball-Weltmeisterschaft in Japan Bild: EPA

Am Ende ist es nur Platz elf: Mit einer unglücklichen Niederlage gegen die Dominikanische Republik beendet Deutschland die Volleyball-Weltmeisterschaft. Das Team muss zudem einen Rücktritt verkraften.

          Die deutschen Volleyballerinnen haben sich mit einer bitteren Niederlage von der Weltmeisterschaft in Japan verabschiedet und das Turnier auf dem elften Platz beendet. Gegen die Dominikanische Republik verlor die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski mit 0:3 (12:25, 19:25, 17:25) und verpasste damit das Ziel Top Ten denkbar knapp.

          „Ich bin sehr stolz auf mein Team, sie haben eine unglaubliche WM gespielt. Natürlich wollten wir heute mit einem Sieg nach Hause fahren“, sagte Koslowski, der auf der Pressekonferenz gemeinsam mit seinem Team Spielführerin Maren Fromm verabschiedete. Die 32-Jährige trat wie zuvor bereits geplant aus der Nationalmannschaft zurück. „Ich wusste nicht, dass die Mannschaft das geplant hat. Mir fehlen die Worte. Mein Herz blutet, dass ich dieses Team verlassen werde“, sagte Fromm auf der Pressekonferenz

          In der Gruppe E rutschte Deutschland nach der vierten Niederlage im Turnier auf den sechsten Platz ab, der im Gesamtranking den elften Rang bedeutet.

          Die Strapazen von neun Spielen in 13 Tagen waren der jungen und unerfahrenen Mannschaft von Koslowski in Nagoya deutlich anzumerken. Es fehlte die Energie, welche die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in den ersten Spielen ausgezeichnet hatte. Die routinierten Gegnerinnen hingegen waren von Beginn an präsent und spielten ihre körperliche Überlegenheit im Angriff gekonnt aus.

          Die Qualifikation für die Top-Sechs-Runde hatte Deutschland nach dem 0:3 gegen Europameister Serbien schon am Montag verpasst. Bislang haben Serbien, Italien und China das Ticket gelöst.

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