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Basketball-Euroleague Alba kämpft tapfer und verliert

 ·  Das deutsch-spanische Basketball-Duell endet 0:2. Alba Berlin ziet sich mit 63:77 gegen Real Madrid zum Auftakt der Euroleague- Zwischenrunde achtbar aus der Affäre. Bamberg bringt in Malaga eine lange Führung nicht über die Zeit.

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© dpa Vergrößern Ein bisschen zu stark für Alba: Madrid gewinnt in der Euroleague in Berlin

Die deutschen Basketball-Klubs haben ihre Auftaktspiele in der Euroleague-Zwischenrunde gegen spanische Kontrahenten verloren. Alba Berlin unterlag am Donnerstag dem Favoriten Real Madrid mit 63:77 (34:38). Die Brose Baskets Bamberg spielten bei Unicaja Malaga 82:85 (45:39) und brachten eine lange Führung nicht über die Zeit.

Alba nutzte gegen den spanischen Rekordmeister in der Berliner O2 World auch die Unterstützung der 11.988 Zuschauer gegen das Starensemble um NBA-Rückkehrer Rudy Fernandez wenig.

„Wir haben gesehen, dass Real eines der besten Teams in Europa ist. Aber ich bin mit der Einstellung meiner Mannschaft und der Entwicklung der Neulinge zufrieden“, sagte Alba-Trainer Sasa Obradovic. Sein Gegenüber Pablo Laso schmeichelte den Gastgebern etwas: „Das Ergebnis zeigt nicht, wie hartumkämpft die Partie war.“ Besonders mit der Defensiv-Arbeit seines Teams war der Real-Coach zufrieden.

Der Spanier Albert Miralles (14) und Alba-Neuling Je’kel Foster (10) waren die erfolgreichsten Korbschützen für die Berliner, die nach zuletzt zwei Pleiten in der Liga nun die dritte Niederlage in Serie kassierten. Die meisten Punkte für die Gäste von Real, die mit 28 Millionen Euro über einen etwa viermal so großen Saisonetat wie die Berliner verfügen, machte Sergio Llull (15).

Für die Bamberger steht am 3. Januar das zweite von insgesamt 14 Gruppenspielen in der Zwischenrunde an. Dann ist Real Madrid in Franken zu Gast. Erstmals haben es in diesem Jahr zwei deutsche Teams in die Zwischenrunde der Euroleague geschafft.

In der vergangenen Saison hatten sich die Brose Baskets in Malaga mit 90:79 für die bittere 78:79-Heimniederlage im Hinspiel revanchieren können. Diesmal lagen sie bis nach dem dritten Viertel vorn, hatten aber der Schlussoffensive der Gastgeber nur noch wenig entgegenzusetzen. Bester Bamberger Werfer war Sharrod Ford mit 16 Punkten. Für Malaga traf Marcus Williams (19) am häufigsten.

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