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Bahnrad in Minsk WM-Silber im Keirin für Levy

Bahnrad-Sprinter Maximilian Levy aus Cottbus gewinnt bei den Weltmeisterschaften in Minsk die Silbermedaille im Keirin. Für den Bund Deutscher Radfahrer ist es am dritten Tag der Titelkämpfe bereits die fünfte Medaille.

© AFP Fast ganz vorne: Maximilian Levy wird Zweiter in Minsk

Maximilian Levy bleibt im Keirin auf zweite Plätze abonniert. Nach Silber bei der WM 2012 und den Olympischen Spielen in London fuhr sich der 25-Jährige in Minsk zum dritten Mal in Serie auf den zweiten Rang. Schneller als Levy, der zum Auftakt schon Gold im Teamsprint gewonnen hatte, war wieder nur ein Brite. Musste sich Levy im vergangenen Jahr zweimal dem Briten Chris Hoy beugen, war diesmal Jason Kenny schneller als der Weltmeister des Jahres 2009. Platz drei belegte Matthijs Buchli aus den Niederlanden.

„Ich bin stolz, nach einem halben Jahr Pause wieder eine Medaille geholt zu haben. Natürlich schmerzt es, zum dritten Mal in Folge von einem Briten abgefangen zu werden“, sagte Levy. „Aber mit Gold und Silber nach zwei Tagen kann ich sehr zufrieden sein.“ Am Samstag startet Levy noch im Sprint-Wettbewerb und gilt auch hier zu den Medaillenanwärtern. Stefan Bötticher aus Chemnitz wurde im Finale des Keirin-Wettbewerbs Sechster. Europameister Tobias Wächter aus Schwerin belegte Platz zehn.

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„Das Ergebnis ist ein bisschen tragisch“, sagte Sprint-Bundestrainer Detlef Uibel. Levy machte in den Vorläufen einen souveränen Eindruck und bestimmte auch das Finale von der Spitze. Erst auf der Zielgeraden zog Sprint-Olympiasieger Kenny an Levy vorbei. „Max ist sehr lang von der Spitze gefahren mit Kenny im Windschatten. Schade“, meinte Uibel. Dennoch:

Mit bisher zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) fällt die Zwischenbilanz sehr positiv aus. Kristina Vogel aus Erfurt steht im Halbfinale des Sprint-Wettbewerbs und kämpft am Samstag um eine Medaille.

Kraftprotze des Radsports © AFP Bilderstrecke 

Die 22-Jährige, zum Auftakt Teamsprint-Weltmeisterin, schaltete im Viertelfinale die Chinesin Jinjie Gong in zwei Läufen aus. Gegnerin im Halbfinale ist 500-Meter-Weltmeisterin Wai Sze Lee aus Hongkong. Miriam Welte aus Otterbach schied im Hoffnungslauf vorzeitig aus.

„Man hat gesehen, dass mir etwas die Rennerfahrung fehlt. Deshalb bin ich froh, im Halbfinale zu stehen. Jetzt ist alles offen“, sagte Vogel. Im nicht olympischen Punktefahren belegte der Berliner Henning Bommel mit 20 Zählern den guten siebten Platz. Weltmeister wurde der Brite Simon Yates (35). Im Scratch verteidigte die Polin Katarzyna Pawlowska ihren Titel. Die Cottbuserin Stephanie Pohl belegte Platz 16.

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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