http://www.faz.net/-gtl-75rue

Australian Open : Kraft sparen in Melbourne

  • Aktualisiert am

Fehlerlose Leistung: Julia Görges gewinnt ihr zweites Spiel in Melbourne Bild: REUTERS

Angelique Kerber und Julia Görges setzen sich in der zweiten Runde der Australian Open mühelos durch. Doch Maria Scharapowa kann es noch schneller: sie gewinnt wieder 6:0, 6:0.

          Angelique Kerber und Julia Görges haben bei den Australian Open mühelos die dritte Runde erreicht. Kerber setzte sich am Mittwoch in Melbourne gegen die Tschechin Lucie Hradecka mit 6:3, 6:1 durch. Görges deklassierte kurz darauf die Schweizerin Romina Oprandi mit 6:3, 6:2. Nach einem freien Donnerstag spielt das Fed-Cup-Duo beim ersten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison am Freitag um den Einzug ins Achtelfinale.

          „Ich bin froh, dass ich in zwei Sätzen durch bin und ein bisschen Kraft sparen konnte“, sagte Kerber nach ihrer souveränen Vorstellung in der Margaret Court Arena. Die deutsche Nummer eins verwandelte nach gerade einmal 69 Minuten ihren zweiten Matchball. „Man muss gegen Lucie immer sehr fokussiert bleiben, das ist mir gelungen“, meinte die Kielerin, die am Freitag ihren 25. Geburtstag feiert.

          Überhaupt keine Schwierigkeiten hatte auch Görges bei ihrem zweiten Auftritt in der Millionen-Metropole am Yarra River. Die 24-Jährige nahm ihrer Gegnerin in beiden Sätzen sofort den Aufschlag ab und zeigte insgesamt eine konzentrierte und fehlerlose Leistung. „Ich habe mich im Vergleich zu ersten Runde gesteigert, was auch nötig war“, meinte Görges, die zum Auftakt gegen die russische Qualifikantin Vera Duschewina über drei Sätze hatte gehen müssen. Gegen Oprandi benötigte die Schleswig-Holsteinerin dagegen nur 64 Minuten.

          Vorjahresfinalistin Maria Scharapowa zeigt sich unterdessenweiter in Topform. Die Russin besiegte die Japanerin Misaki Doi am Mittwoch in der zweiten Runde mit 6:0, 6:0 und ist damit bei den Australian Open weiter ohne Spielverlust. Bereits in der ersten Runde hatte die Weltranglisten-Zweite gegen die Russin Olga Putschkowa mit 6:0, 6:0 gewonnen. In der dritten Runde könnte Scharapowa nun auf Venus Williams treffen. Die Russin dürfte dann erstmals gefordert werden.

          Samantha Stosur ist dagegen wieder einmal frühzeitig gescheitert. Die große Hoffnungsträgerin der Australier verlor bei ihrem Heim-Grand-Slam gegen die Chinesin Zheng Jie mit 4:6, 6:1, 5:7 und schied damit in der zweiten Runde aus. Dabei lag Stosur im dritten Satz bereits mit 5:2 vorne und schlug zweimal zum Matchgewinn auf. Doch dann verlor die US-Open-Siegerin von 2011 wieder einmal die Nerven und kassierte eine der bittersten Niederlagen ihrer Karriere.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Ein Moment für die Ewigkeit

          Federer und Nadal : Ein Moment für die Ewigkeit

          Es war, als würde Whitney Houston dieses herzergreifende Tennis-Doppel besingen: Roger Federer und Rafael Nadal spielen Seite an Seite beim ersten Rod Laver Cup – und begeistern alle.

          Gemischte Gefühle Video-Seite öffnen

          CDU-Politiker zum Wahlausgang : Gemischte Gefühle

          Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther äußerte sich positiv zu einem Jamaika-Bündnis. Julia Klöckner macht sich Sorgen über den Einzug der AfD in den Bundestag.

          Die Bundestagswahl hat begonnen Video-Seite öffnen

          Stimmabgabe : Die Bundestagswahl hat begonnen

          Rund 61,5 Millionen Bundesbürger sind dazu aufgerufen, heute ihre Stimme abzugeben. Wer soll in Zukunft unser Land regieren? Um 18 Uhr gibt es die ersten Hochrechnungen.

          Topmeldungen

          Kanzlerkandidat a.D. : Noch schont die SPD Schulz

          Am Tag nach dem historischen Wahldebakel beginnt in der SPD die Suche nach Fehlern, Konsequenzen und Schuldigen. Auch wenn es keiner offen ausspricht, ist die Machtbasis von Ex-Kanzlerkandidat Schulz wacklig.

          Eklat um AfD-Chefin : Bleibt Petry noch eine Alternative?

          Mit einem Paukenschlag verabschiedet Frauke Petry sich von der AfD-Fraktion. Sie hat zwar ein Direktmandat, doch ihre politische Zukunft steht in den Sternen. Führende AfD-Politiker wollen, dass sie die Partei verlässt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.