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Sexueller Missbrauch im Sport : Amerikanische Turn-Olympiasiegerin klagt Teamarzt an

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Die „Me too“-Bewegung hat auch MyKayla Maroney ermutigt Bild: AP

Die #MeToo-Bewegung ermutigt immer mehr Frauen, von ihren Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch zu berichten. Nun hat auch die amerikanische Turn-Olympiasiegerin McKayla Maroney die Öffentlichkeit gesucht.

          Die „Me too“-Bewegung im Zuge der Missbrauchs-Vorwürfe gegen den amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein hat nun auch die Turn-Olympiasiegerin McKalya Maroney ermutigt, den Weg an die Öffentlichkeit zu gehen. Die 22 Jahre alte Goldmedaillengewinnerin mit der Mannschaft sowie mehrfache Weltmeisterin hat über soziale Medien verlautbart, dass sie vom früheren Teamarzt des amerikanischen Turn-Teams über Jahre sexuell missbraucht worden sei. Der Arzt ist bereits für 20 Missbrauchsdelikte angeklagt und musste sich dafür vor Gericht verantworten.

          „Die Menschen sollen wissen, dass so etwas nicht nur in Hollywood geschieht. Es passiert überall“, schreibt Maroney. „Wo immer es eine Machtposition gibt, da gibt es Potential für Missbrauch. Ich hatte den Traum von Olympia. Das, was ich zu erleiden hatte, um dort hinzugelangen, war unnötig.“

          Gemäß ihren Schilderungen hat der Arzt sie über Jahre missbraucht und diese Handlungen als „medizinisch notwendigen Maßnahmen, die er seit über 30 Jahren an Patienten praktiziert“, bezeichnet. Maroney forderte die Sportverbände in Amerika auf, das Thema mit aller Konsequenz aufzuarbeiten und für Prävention zu sorgen.

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