19.01.2009 · Für die einen ist es das erste Finale nach 61 Jahren, für die anderen die Gelegenheit, alleinige Rekordchampions zu werden: am 1. Februar bestreiten die Arizona Cardinals und die Pittsburgh Steelers das 43. Superbowl-Finale der National Fottball League (NFL).
Die Pittsburgh Steelers stehen zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren im Superbowl, dem Endspiel in der National Football League (NFL). Der Meister von 2006 gewann das Finale der American Football Conference gegen die Baltimore Ravens mit 23:14. In einer lange Zeit ausgeglichenen Partie hatten die favorisierten Steelers in Ben Roethlisberger den besseren Quarterback.
Ravens-Spielmacher Joe Flacco unterliefen drei Fehlpässe. Den letzten davon nutzte Troy Polamalu knapp viereinhalb Minuten vor dem Ende zum entscheidenden Touchdown für Pittsburgh. „Dieser Sieg ist für euch“, brüllte Roethlisberger den frierenden Fans zu, die ihr Team trotz Eiseskälte unaufhaltsam angefeuert hatten. „Ich liebe euch, danke für eure Unterstützung. Jetzt müssen wir alle zusammen noch den letzten Schritt gehen“, ergänzte Trainer Mike Tomlin, mit 36 Jahren der jüngste Coach, der je ein Team in den Superbowl geführt hat.
Arizona nach 61 Jahren wieder im Finale
Im Endspiel treffen die Steelers am 1. Februar in Tampa in Florida auf die Arizona Cardinals. Das Teams aus Phoenix hatte sich im Finale der National Football Conference mit 32:25 gegen die Philadelphia Eagles durchgesetzt. Dabei ragten Cardinals-Wide Receiver Larry Fitzgerald mit drei Touchdowns und Arizonas Quarterback Kurt Warner mit vier Touchdown-Pässen heraus (siehe auch: American Football: In Phoenix aus der Asche).
Die Cardinals stehen zum ersten Mal seit 61 Jahren wieder im Finale. Pittsburgh kann bei einem Erfolg mit dann sechs Superbowl-Siegen alleiniger NFL-Rekordsieger werden.