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America's Cup „Luna Rossa“ geht unter

03.06.2007 ·  Neuseeland steht vor dem Einzug in das America's-Cup-Finale. Auch im dritten Duell der Herausforderer-Serie dominierten Skipper Dean Barker und sein Team die italienische „Luna Rossa“ und führen nun mit 3:0 Siegen.

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Neuseeland steht vor dem Aufstieg ins America's-Cup-Finale, Italiens „Roter Mond“ geht dagegen langsam unter. Auch im dritten Endduell der Herausforderer-Serie am Sonntag dominierten Skipper Dean Barker und sein überragend segelndes „Team New Zealand“ die „Luna Rossa Challenge“ nach Belieben und führen nun schon mit 3:0 Siegen. Barker und seine Crew waren trotz mäßigen Starts dank ihrer überlegen schnellen Yacht „NZL 92“ und fehlerlosen Manövern eine Klasse besser als die Italiener. Im Ziel machten 1:38 Minuten und fast ein halber Kilometer Vorsprung den Unterschied deutlich.

Mit dem erneuten Sieg nach den Auftakt-Erfolgen am Freitag und Samstag hat der zweimalige Cup-Gewinner Neuseeland die Tür zum Einzug in das 32. Match um den America's Cup gegen Alinghi weit aufgestoßen. Zwar fehlen der Mannschaft um Teamchef Grant Dalton noch zwei Siege, doch die Dominanz ist erdrückend. Die vierte Begegnung ist für Dienstag (15.00 Uhr) angesetzt. Wer zuerst fünf Siege verbuchen kann, gewinnt den Louis Vuitton Cup und darf Titelverteidiger Alinghi herausfordern.

Hoffen auf eine frische Brise

Die Azzurri leiden vor Valencia vor allem an den immer schwächer werdenden Winden. Alinghis Sportdirektor Schümann hatte schon vor dem Start angedeutet, dass die Italiener eher in frischer Brise ab 14, 15 Knoten gut aussehen könnten. Die Prognose spiegelt nun die Ereignisse auf dem Wasser wider: Das erste Duell bei Winden um 12 bis 14 Knoten war noch umkämpft, das zweite hatten die Neuseeländer bei zehn bis zwölf Knoten Wind sicher im Griff. Im dritten zogen sie nun in acht Knoten Wind einfach davon.

Hoffnung macht italienischen Fans lediglich der Gedanke an das Louis-Vuitton-Cup-Finale 1992. Damals lag die „Moro di Venezia“ schon mit 1:3 zurück, zog aber mit 4:3 noch in das 28. Cup-Match ein, das später das Team des Amerikaners Bill Koch 4:1 gewann. Doch so recht mag in Italien an eine solche Überraschung niemand mehr glauben.

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