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America's Cup Achte Klage und Angst vor Iran

27.10.2009 ·  So wird der America's Cup eher zu einem Gerichtsmarathon als zu einen Wettstreit auf dem Wasser: Der Segelrennstall BMW Oracle Racing reichte bereits seine achte Klage gegen Titelverteidiger Alinghi ein.

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Der Segelrennstall BMW Oracle Racing wird nicht müde, gegen den zweimaligen Gewinner des America’s Cup vom Schweizer Alinghi-Team vor Gericht zu ziehen. Die Amerikaner reichten am Montagabend beim Obersten New Yorker Gerichtshof ihre achte Klage gegen den Titelverteidiger seit Ausbruch des Streits im Juli 2007 ein. Das amerikanische Syndikat bezichtigt die Eidgenossen der Verletzung ihrer treuhänderischen Pflichten als Ausrichter der Traditionsregatta.

Unterdessen ist nicht mal die juristische Auseinandersetzung zwischen den Kontrahenten um das Reglement des geplanten Segelduells im Februar 2010 beendet. Die Amerikaner lehnen bislang die Vorschläge von Alinghi ab. Nach alter Gepflogenheit durften die Schweizer als Cup-Verteidiger die Rahmenbedingungen festlegen. „Es sollte schwer sein, den America’s Cup zu gewinnen, aber nicht unmöglich“, kritisierte Russell Coutts, der Skipper von BMW Oracle Racing und sprach von „unfairen Regeln“. Die Amerikaner wehren sich vor allem gegen den Austragungsort Ras Al Khaimah am Persischen Golf.

„Wir haben gerade als amerikanisches Team starke Sicherheitsbedenken“, sagte Coutts mit Blick auf die geographische Nähe des arabischen Emirats zu Iran. Alinghi-Skipper Brad Butterworth konterte: „Die Klage ist ein Affront.“ Er argwöhnt, BMW Oracle Racing traue sich nicht, auf dem Wasser gegen die Schweizer anzutreten.

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