24.06.2010 · In Wimbledon liefern sich der Amerikaner John Isner und der Franzose Nicolas Mahut das schier unglaublichste Match der Tennisgeschichte: Beim Stand von 59:59 im fünften Satz musste die Partie wegen Dunkelheit abermals unterbrochen werden.
Das längste Tennis-Match der Geschichte ist am Mittwochabend in Wimbledon in der Dunkelheit von London abermals unterbrochen worden. Als die am Dienstagabend erstmals nach vier Sätzen unterbrochene Erstrundenpartie zwischen dem Amerikaner John Isner und Nicolas Mahut aus Frankreich im entscheidenden fünften Satz 59:59 stand, reichte das Licht auf dem Nebenplatz 18 der Anlage an der Church Road nicht mehr aus. Außerdem war der Rasen feucht und rutschig geworden. Die Rekord-Begegnung, die bereits rund zehn Stunden dauert, wird nun am Donnerstag fortgesetzt.
Das mit 6:33 Stunden bislang längste Grand-Slam-Spiel hatten die Franzosen Fabrice Santoro und Arnaud Clement bei den French Open 2004 bestritten. Santoro siegte mit 6:4, 6:3, 6:7 (7:5), 3:6, 16:14. Auf Platz 18 brechen die Mahut und Isner alle Rekorde und spielen sich in die Geschichtsbücher.
Nur der fünfte Satz wurde am Mittwoch gespielt, nachdem nach vier Durchgängen am Dienstag ebenfalls wegen Dunkelheit abgebrochen worden war. Mittwoch standen sie 7:06 Stunden auf dem Platz „So etwas wird es nie mehr geben“, sagte Isner.
Der britische Sender BBC wechselte sogar während der Liveübertragung des Matches von Roger Federer (der in vier Sätzen gegen den Serben Ilja Bozoljac gewann) auf das Spiel auf Platz 18. Mahut wehrte beim Stand von 32:33 zwei Matchbälle ab, zuvor war ihm das schon beim Stand von 9:10 gelungen.
Isner nahm beim Stand von 58:58 eine Toilettenpause, danach wehrte Mahut einen weiteren Matchball ab - mit seinem 95. Ass im Spiel. Anschließend forderte Mahut eine weitere Unterbrechung, weil er den Ball nicht mehr sehen könne - und bekam sie, unter den „Zugabe, Zugabe“-Rufen der Zuschauer.
Das ist einfach nur...
Andy Seydel (Querdenker90)
- 24.06.2010, 06:11 Uhr
Unglaublich!
Christoph Kurth (C.Kurth)
- 24.06.2010, 10:29 Uhr
Und angesichts dieser wahrhaftig sportlichen Sensation fällt eines besonders ...
Rolf Jonasson (R.Jonasson)
- 24.06.2010, 12:25 Uhr