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24-Stunden-Rennen Simonsen stirbt nach Unfall in Le Mans

Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans stirbt Allan Simonsen an den Folgen eines Unfalls. Der 34 Jahre alte Däne erliegt im Krankenhaus seinen Verletzungen. Es war der erste tödliche Unfall in Le Mans seit 1997.

© AP Vergrößern Allan Simonsen

Der dänische Rennfahrer Allan Simonsen ist beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Samstag tödlich verunglückt. In der dritten Runde des Rennens, am Ausgang der Terte-Rouge-Kurve, verlor Simonsen die Kontrolle über seinen Aston Martin Vantage GTE und schlug mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke ein. Zum Start des Rennens neun Minuten zuvor waren Schauer über der Strecke niedergegangen. Der Randstein, über den Simonsen mit seinem Auto beschleunigte, bevor er die Kontrolle verlor, war nass.

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An diesem Streckenabschnitt fahren die Piloten mit etwa 170 Stundenkilometer auf die Hunaudières-Gerade, einen Streckenabschnitt, der den Rest des Jahres als Landstraße genutzt wird. Die Leitplanke, in die Simonsen einschlug, ist an dieser Stelle nur wenige Meter entfernt. Vom Einschlag, bei dem die Fahrertür abgerissen wurde, gibt es keine Aufnahmen. Das Fahrzeug schleuderte auf die Fahrbahn zurück. In der Folge gab es eine Safety-Car-Phase, die fast eine Stunde andauerte.

Der Veranstalter des Rennens, der Automobile Club de l’Ouest, teilte mit, Simonsen sei im Medical Center an der Strecke seinen Verletzungen erlegen. „Wir bedauern den Zwischenfall zutiefst und möchten Allan Simonsens Famillie und allen, die im nahe standen, unser Beileid aussprechen.“ Das Rennen wurde fortgesetzt, auch das Aston-Martin-Team, mit vier weiteren Autos im Rennen vertreten, setzte seinen Einsatz fort. Teamchef David Richards sagte, dies sei der Wunsch von Simonsens Familie gewesen.

Es war der erste tödliche Unfall in Le Mans seit 1997, als der Franzose Sebastien Enjolras im Pre-Qualifying verunglückte. Der zuvor letzte Todesfall im Rennen ereignete sich 1986, als der Österreicher Jo Gartner starb. Simonsen ist der 21. Fahrer, der in Le Mans während eines Rennens starb. Zum dritten Mal gab es in der Tertre-Rouge-Kurve einen Unfall mit tödlicher Folge. Zudem ereignete sich in Le Mans 1955 das bislang folgenschwerste Unglück im Motorsport, als der Mercedes-Pilot Pierre Levegh in einer Kollision die Kontrolle verlor und in die Zuschauerränge flog. 83 Zuschauer kamen ums Leben, 120 wurden verletzt.

Simonsen galt als erfahrener Pilot, der in Dänemark 1999 die Formel Ford gewonnen hatte. Er war zum achten Mal in Le Mans am Start und stand auf der Pole-Position der GT-Amateur-Klasse. In dieser Klasse starten in den Drei-Mann-Teams mindestens zwei Amateure. Simonsen ergänzte als Profi seine Landsleute Christoffer Nygaard und Kristian Poulsen. Er wurde 34 Jahre alt.

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Quelle: FAZ.NET

 
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