09.07.2012 · Kabarettist Dieter Hildebrandt liebt den Sport - und manche Sportler. Im F.A.Z.-Interview spricht er über die Kanzlerin und den Fußball-Kaiser, das Münchner Mia-san-mia-Gehabe und die erste sympathische Nationalmannschaft.
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Eine glänzende Analyse mit offenlegender Wahrheit. Bitte weitermachen.
Seine beste Zeit liegt fast 40 Jahre zurück, seitdem nur ein humorloser Oberlehrer
Seit Mitte der 70er hat dieser ewig überschätzte,
pseudo-lustige Herr Hildebrandt nur noch in der Endlosschleife alte
sozialistische Weisheiten repetiert oder Überschriften der
Bild-Zeitung verkehrtherum vorgelesen. Schon in meiner Schulzeit war
gerade noch die Hälfte der "Notizen aus der Provinz"
einfallsreich, der Rest nur für die später bei den
"Grünen" gelandeten maoistischen Junglehrer eine
Offenbarung. Aber die glaubten ja auch an die Befreiung der Menschen
durch Maos "Kulturrevolution", egal, wieviel Blut dabei
floß. Hildebrandt ist nie aus dem Nach-68er-Mief der
Kommunismus-Verharmloser herausgekommen.
Ich finde diverse andere geistreicher und authentischer als diesen
ewigen Oberlehrer, darunter Polt, Jonas, Nuhr und H. Schmidt.
Und: Wenn er gegen Sammer ist, spricht das nur für den Dresdner.
Sammer versteckt zwar seinen Humor erfolgreich, aber er ist positiv
besessen vom Fußball. Und Sammer geht konsequent nach Leistung.
Damit haben alte Sozialisten schon immer ihre Probleme.
Es tut gut, auch wenn man nicht die Meinungen Dieter Hildebrandts teilt, ein Interview zu lesen in dem mit feinem Florett und wohl gesetzten Worten gefochten wird anstatt mit brachialer Keule drauf zu schlagen, nur um auf Kosten Anderer einen Lacher zu erheischen. Danke.
Ein sehr kurzweiliges Interview mit einem bissigen Altmeister des
deutschen Kabaretts. Das ist es, was man von einem solchem Mann erwartet.
Besonders schön fand ich den Teil, bei dem er über den
Hymnen-Mitsing-Käse spricht.
Und beleidigt hat er gar niemanden, lediglich seine Meinung sehr
kabarettistisch geäußert. Wenn man diese Wortwahl schon als
Beleidigung auffasst, dann sollte man am besten gar nicht mehr vor die
Tür gehen.
wunderbares Interview, in dem die Personen nicht über den Klee gelobt werden, sondern deren Vor- und Nachteile subjektiv dargestellt werden. Und das ohne Beleidigungen. Wer kann das heute noch von den Nachwuchs-Kabarettisten oder sog. Comedians?
was ist dieser Mann so gut - einfach köstlich! Danke
ist ein (der) Altmeister des Kabaretts. Das wird aus diesem Interview einmal mehr deutlich und daran finde ich nicht das Geringste unsympathisch, ganz im Gegenteil.
Unterstellt Hoeness Straussmethoden, beleidigt Sammer, verleugnet die
Langweiligkeit der Spanischen EM-Spiele (abgesehen von Irland und Italien)......
Wie auch immer.