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Handball-EM : Kroatien und Frankreich ziehen in Hauptrunde ein

  • Aktualisiert am

Starker Wurfarm: Frankreichs Nedim Remili Bild: Reuters

Gastgeber Kroatien und Weltmeister Frankreich ziehen in die Hauptrunde der Handball-EM ein. Für Österreich und Serbien könnte das Turnier dagegen bald zu Ende sein.

          Gastgeber Kroatien steht wie erwartet in der Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft. Die Mannschaft von Trainer Lino Cervar besiegte am Sonntagabend Island mit 29:22 (14:13) und schaffte den Sprung in die nächste Runde vorzeitig. Bester Werfer beim Sieger im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe A war Luka Cindric mit sieben Treffern. Die Gastgeber, die sich nach der Pause deutlich steigerten, mussten ohne ihren im Auftaktspiel verletzten Superstar Domagoj Duvnjak vom deutschen Rekordmeister THW Kiel auskommen.

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          Zuvor war Weltmeister Frankreich als erstes Team in die Hauptrunde eingezogen. Die Franzosen gewannen am Sonntagabend auch ihr zweites Turnierspiel und besiegten Österreich in Porec mit 33:26 (17:12). Bester Werfer des Topfavoriten war Timothey N’Guessan vom FC Barcelona mit sieben Toren. Den Österreichern halfen bei ihrer zweiten Pleite im zweiten Spiel auch die fünf Treffer von Robert Weber vom SC Magdeburg nicht. Nikola Bylik vom THW Kiel gelangen diesmal nur zwei Tore.

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          Auch Rekord-Europameister Schweden hat seine Chancen auf den Einzug in die nächste Phase des Turniers erhöht. Angeführt von den Kieler Bundesliga-Profis Lukas Nilsson und Niclas Ekberg (je vier Tore) setzten sich die Skandinavier 30:25 (16:12) in Split gegen Serbien durch. Bei den Serben, die nach zwei Niederlagen ebenfalls um den Einzug in die nächste Runde bangen müssen, überzeugte vor allem Nemanja Ilic mit fünf Toren.

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