Es gibt Nachrichten, da kommt man sich vor wie am 1. April. Nachrichten vom Kaliber: Jürgen Klinsmann wird Trainer beim FC Bayern. Oder: Die Fußball-WM 2022 findet in Qatar statt. In dieser Woche kam wieder mal so eine Nachricht: Der Präsident des Internationalen Handball-Verbands, Hassan Moustafa, schloss nicht aus, dass Handball künftig ins Programm der Olympischen Winterspiele wechseln könnte.
Jedenfalls stehe sein Verband, so Moustafa, einer Offerte des Internationalen Olympischen Komitees offen gegenüber: „Schließlich finden unsere Weltmeisterschaften auch im Januar bei den Männern und im Dezember bei den Frauen statt.“ Logisch. Und schließlich ist bei Winterspielen, an der Seite von Skirennsport und Rodeln, ja noch jede Menge Platz - anders als bei Sommerspielen, bei denen Moustafa, so der Hintergedanke, bald gern den kurz vor dem Durchbruch stehenden Neo-Boomsport Beachhandball sähe.
Sie bringen einen immer wieder ins Grübeln
Man ist ja einiges gewohnt von den höchsten Sportfunktionären. Aber irgendwie schaffen sie es trotzdem, einen immer wieder ins Grübeln zu bringen. Immerhin zeigt Moustafas Schnapsidee eins: Hohe Sportfunktionäre können kreativ sein. Jetzt müssen sie die Kreativität nur noch in die richtigen Bahnen lenken.