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Hallenfußball Traditionsklubs siegen am Ende der Hallensaison

 ·  Die Altmeister haben die kurze Hallenfußballzeit mit Turniersiegen beendet: Der 1. FC Nürnberg gewann in Riesa, der HSV in Hamburg.

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Die Bundesligisten 1. FC Nürnberg und Hamburger SV haben mit Siegen die stark geschrumpfte Fußball-Hallensaison beendet.

Nürnberg setzte sich am Wochenende in Riesa mit einem souveränen 7:0-Finalsieg gegen den Regionalligisten Dynamo Dresden durch. Der HSV gewann sein eigenes Turnier durch ein spektakuläres 12:11 nach Neunmeter-Schießen gegen Team Croatia. Nach regulärer Spielzeit hatte es im Endspiel vor 4300 Fans 3:3 gestanden.

„Es hat keinen Sinn, Spieler und Vereine dazu zu zwingen“, ordnete Nürnbergs Coach Klaus Augenthaler die gegenwärtige freiwillige Form der Hallenrunde als ideal ein. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die offizielle Masters-Serie auch für die kommende Winterpause schon abgesagt, so dass es bei den Privat-Turnieren bleibt.

Geyer war sauer

„Das war ein schönes Turnier voller Emotionen mit schönen Toren und schönen Szenen“, sagte Energie-Trainer Eduard Geyer in Riesa. Auf die eigenen Spieler aber war Geyer, der am Sonntag mit seinem Team zum Trainingslager nach Dubai reiste, schlecht zu sprechen.

„Genau diese Fehler machen wir auch draußen“, wetterte der 58- Jährige, als Titelverteidiger Cottbus im Halbfinale vor 7000 Fans in den letzten 40 Sekunden gegen Dynamo Dresden den 3:2-Vorsprung noch verspielte und 3:4 verlor. Geyer boykottierte danach ein TV-Interview und die ersten Minuten der Partie um Platz drei. Als er wieder hinter die Bande trat, siegte Cottbus gegen Drittligist SV Babelsberg 4:2.

Bei Nürnberg überzeugten vor allem der Turnier-Topschütze Lars Müller (8 Treffer) und der Brasilianer Cacau (5). Nach einer nächtlichen Bus-Rückreise startete der derzeitige Bundesliga-Zwölfte am Sonntag um 04.40 Uhr ins Trainingslager nach Gran Canaria.

HSV auch ohne Stars siegreich

Beim 17. Hamburger Hallenturnier überzeugte der HSV auch ohne Topakteure wie Sergej Barbarez, Rodolfo Cardoso und Tomas Ujfalusi. Auch Neuerwerbung Naohiro Takahara fehlte.

Zweitligist VfB Lübeck gewann das Neunmeterschießen um Platz drei gegen Bohemians Prag 4:2. Für den schwachen Cup-Verteidiger FC St. Pauli war schon nach der Vorrunde Endstadion. Beste Turnier-Torschützen waren mit jeweils vier Treffern Fabian Bröcker (HSV), Robert Jani und Nikola Tomicic (beide Prag).

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