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Größte Prämiensteigerung Warmer Geldregen in Wimbledon

Nie zuvor wurde bei einem Tennisturnier so viel Preisgeld ausgeschüttet wie diesmal in London. Die Wimbledon-Organisatoren bringen 26,38 Millionen Euro unter die Profis - angeblich aus eigenem Antrieb.

© dpa In Wimbledon gibt es 2013 so viel Geld zu verdienen wie noch nie

Ob es in den kommenden zwei Wochen regnen wird in Wimbledon, ist noch nicht ausgemacht. Sicher ist aber, dass alle Spieler einen warmen Geldregen empfangen werden. Denn nie zuvor wurde bei einem Tennisturnier so viel Preisgeld ausgeschüttet wie diesmal in London. Umgerechnet 26,38 Millionen Euro bringt der All England Club unter die Profis, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um vierzig Prozent.

Thomas Klemm Folgen:

Es handele sich um das höchste Preisgeld und die größte Prämiensteigerung in der Tennisgeschichte, sagte Philip Brook, Chairman des All England Club, der Nachrichtenagentur Reuters: „Für die Spieler ist es eine große Anerkennung für die anspruchsvolle Art ihres professionellen Tennis und die hochklassige Unterhaltung, die sie bieten.“

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Die beiden Einzelsieger beim Rasenklassiker erhalten nun 1,88 Millionen Euro, gegenüber 1,35 Millionen Euro im Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung von 39 Prozent. Vergleichsweise besser gestellt als die Topstars werden jene Spieler, die nichts mit dem Ausgang des Turniers zu tun haben.

Wer sich für das Hauptfeld qualifiziert hat, bekommt 27.500 Euro, was 62 Prozent mehr sind als jene Summe, die 2012 ein Erstrundenverlierer einstrich. „Ich habe schon jetzt ein tolles Turnier gespielt, daher ist mir egal, was ich am Ende für finanzielle Mittel überwiesen bekomme“, sagte Bastian Knittel, der sich mit 29 Jahren erstmals für ein Grand-Slam-Hauptfeld qualifiziert hat.

Dennoch profitiert der Ditzinger von der Lobbyarbeit eines Stars wie Roger Federer, der sich als Vorsitzender der ATP-Spielervertretung jahrelang dafür eingesetzt hat, dass die Profis einen größeren Anteil an den üppigen Gewinnen der vier großen Turniere bekommen. Wimbledon-Chairman Brook bestreitet indes, dass der Club auf Druck der Spieler reagiert habe: „Wir haben es nicht gemacht, weil wir mussten, wir wollten das einfach.“

Quelle: F.A.S.

 
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