http://www.faz.net/-gtl-73azf

Galopprennsport : Danedream läuft nicht in Paris

  • Aktualisiert am

Titelverteidigung in Paris unmöglich: Danedream und Andrasch Starke Bild: dapd

Die Weltklassestute Danedream wird ihren Titel beim Prix de l’Arc de Triomphe in Paris nicht verteidigen können. Die Kölner Rennbahn wurde wegen des Auftretens einer infektiösen Anämie unter Quarantäne gestellt.

          Der Prix de l’Arc de Triomphe in Paris findet ohne die Weltklassestute Danedream statt. Weil die Kölner Rennbahn wegen des Auftretens einer infektiösen Anämie bei einem dort stationierten Rennpferd mit sofortiger Wirkung gesperrt wurde, musste die Mitfavoritin und Titelverteidigerin aus Köln den Start beim renommierten Galopprennen am Sonntag absagen.

          Das städtische Veterinäramt stellte die Kölner Rennbahn vorübergehend unter Quarantäne. Damit fallen die geplanten Renntage am 3. Oktober und 17. Oktober aus. Danedream hatte den Prix de l’Arc de Triomphe im Vorjahr sensationell gewonnen. Nicht zuletzt deshalb galt die Stute für das Millionenrennen als Mitfavoritin.

          In einem Kilometer Durchmesser rund um den Kölner Stall wird ein Sperrbezirk errichtet. „Die betreffenden Pferde dürfen für drei Monate das Gelände nicht verlassen. Außerdem dürfen in dieser Zeit keine neuen Pferde in den Sperrbezirk gebracht werden“, teilte die Stadt Köln mit.

          Bei der Infektiösen Anämie handelt es sich um eine anzeigenpflichtige Tierseuche, die bekämpft werden muss. Durch die Krankheit können nur Pferde oder andere Einhufer infiziert werden. Menschen oder andere Tiere sind nicht betroffen.

          „Es ist eine Katastrophe für alle Beteiligten“

          Der Galopper-Dachverband zeigte sich schockiert: „Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen bedauert außerordentlich, dass nun Danedream ihren Titel im Arc nicht verteidigen kann und die anderen Pferde in Köln nicht an Leistungsprüfungen teilnehmen können. Es ist eine Katastrophe für alle Beteiligten, insbesondere Besitzer und Aktive in Köln“, kommentierte Turf-Chefmanager Andreas Tiedtke. Der für den 14. Oktober geplante Preis des Winterfavoriten soll auf eine andere Bahn verlegt werden.

          Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa

          Weitere Themen

          Längere Haftstrafe für Oscar Pistorius Video-Seite öffnen

          Härtere Strafe : Längere Haftstrafe für Oscar Pistorius

          Das oberste Berufungsgericht Südafrikas hat den früheren Spitzensportler Oscar Pistorius wegen Totschlags zu 13 Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt. Der 31 Jahre alte ehemalige Sportler hatte am Valentinstag 2013 seine damalige Freundin Reeva Steenkamp getötet. Die Staatsanwaltschaft hatte die im Juli 2016 verhängte Haftstrafe als zu milde bezeichnet.

          Topmeldungen

          Zukunft von Seehofer : Konklave ohne weißen Rauch

          Erst will die CSU ihre personelle Zukunft klären – und kommt dann zu keinem Ergebnis. Kann sich Seehofer am Ende doch noch retten?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.