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Veröffentlicht: 02.10.2012, 11:21 Uhr

Galopprennsport Danedream läuft nicht in Paris

Die Weltklassestute Danedream wird ihren Titel beim Prix de l’Arc de Triomphe in Paris nicht verteidigen können. Die Kölner Rennbahn wurde wegen des Auftretens einer infektiösen Anämie unter Quarantäne gestellt.

© dapd Titelverteidigung in Paris unmöglich: Danedream und Andrasch Starke

Der Prix de l’Arc de Triomphe in Paris findet ohne die Weltklassestute Danedream statt. Weil die Kölner Rennbahn wegen des Auftretens einer infektiösen Anämie bei einem dort stationierten Rennpferd mit sofortiger Wirkung gesperrt wurde, musste die Mitfavoritin und Titelverteidigerin aus Köln den Start beim renommierten Galopprennen am Sonntag absagen.

Das städtische Veterinäramt stellte die Kölner Rennbahn vorübergehend unter Quarantäne. Damit fallen die geplanten Renntage am 3. Oktober und 17. Oktober aus. Danedream hatte den Prix de l’Arc de Triomphe im Vorjahr sensationell gewonnen. Nicht zuletzt deshalb galt die Stute für das Millionenrennen als Mitfavoritin.

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In einem Kilometer Durchmesser rund um den Kölner Stall wird ein Sperrbezirk errichtet. „Die betreffenden Pferde dürfen für drei Monate das Gelände nicht verlassen. Außerdem dürfen in dieser Zeit keine neuen Pferde in den Sperrbezirk gebracht werden“, teilte die Stadt Köln mit.

Bei der Infektiösen Anämie handelt es sich um eine anzeigenpflichtige Tierseuche, die bekämpft werden muss. Durch die Krankheit können nur Pferde oder andere Einhufer infiziert werden. Menschen oder andere Tiere sind nicht betroffen.

„Es ist eine Katastrophe für alle Beteiligten“

Der Galopper-Dachverband zeigte sich schockiert: „Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen bedauert außerordentlich, dass nun Danedream ihren Titel im Arc nicht verteidigen kann und die anderen Pferde in Köln nicht an Leistungsprüfungen teilnehmen können. Es ist eine Katastrophe für alle Beteiligten, insbesondere Besitzer und Aktive in Köln“, kommentierte Turf-Chefmanager Andreas Tiedtke. Der für den 14. Oktober geplante Preis des Winterfavoriten soll auf eine andere Bahn verlegt werden.

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Von Christian Eichler

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