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Zweite Liga Kaiserslautern und Köln gewinnen

Kaiserslautern bleibt in der zweiten Liga ein heißer Aufstiegskandidat. Die Pfälzer gewannen das Spitzenspiel gegen Cottbus. Die „Löwen“ verloren gegen Köln.

© dpa Vergrößern Idrissou kämpft um den Ball mit Ivica Banovic von Cottbus

Der 1. FC Kaiserslautern arbeitet weiter am Unternehmen Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga. Im Spitzenspiel der 2. Liga setzte sich der FCK am Freitagabend gegen Energie Cottbus knapp mit 1:0 (1:0) durch. Der ungeschlagene Bundesliga-Absteiger rückte vorerst auf den zweiten Tabellenplatz vor. Im Duell der Traditionsclubs siegte der 1. FC Köln am 14. Spieltag beim TSV 1860 München mit 2:0 (1:0) - ein weiterer Dämpfer für die „Löwen“. Dynamo Dresden erkämpfte in einem Fußball-Krimi drei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Die Sachsen besiegte den FSV Frankfurt mit 2:1 (2:0).

Die Saison-Entdeckung Hendrick Zuck erzielte vor 29 622 Zuschauern auf dem Betzenberg bereits in der 13. Minute das Siegtor die Lauterer im Heimspiel gegen Cottbus. „Wir waren ein bisschen platt. Zu Beginn der ersten Halbzeit sind wir nicht so gut ins Spiel gekommen, erst als wir die Zweikämpfe gewonnen haben, lief es besser“, meinte Matchwinner Zuck. „Die Erleichterung ist groß, wenn man gegen den Tabellenvierten gewinnt. Und ganz wichtig ist es, zu Hause zu gewinnen, wenn man aufsteigen will.“ Von zehn Spielen gegen den FCK haben die Cottbuser jetzt neun verloren.


Ein Blitztor in der 3. Spielminute leitete den Kölner Erfolg in München ein. Einen präzise geschlagenen Eckball von Adil Chihi wuchtete Innenverteidiger Kevin McKenna mit dem Kopf ins Tor. Chihi machte mit dem zweiten Treffer in der 75. Minute alles klar. Die defensiv gut stehenden Kölner kamen vor 25 800 Zuschauern nie in Bedrängnis, zumal 1860 nach der Gelb-Roten Karte für Mittelfeldspieler Grigoris Makos ab der 38. Minute auch noch in Unterzahl agieren musste. Die einfallslos nach vorn spielenden „Löwen“ büßten durch die zweite Heimniederlage den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen ein.

Den abstiegsbedrohten Dresdnern gelang ein Befreiungsschlag - und vielleicht auch ein Sieg für Trainer Ralf Loose: Die Elbestädter gewannen vor 20 133 Zuschauern vor allem dank Matchwinner Sebastian Schuppan. Gegen den stark dezimierten FSV sorgte der Verteidiger mit einem Doppelpack für den Sieg: In der 5. Minute traf er nach einer Ecke, zehn Minuten später verwandelte er einen Foulelfmeter. Matthew Leckie (64.) verkürzte zum 1:2.

Schuppan hatte kurz zuvor seinen zweiten Strafstoß verschossen (63.). Zudem sah Mickael Poté wegen einer Unsportlichkeit in der 84. Minute die Gelb-Rote Karte. Personellen Gleichstand gab es nur vier Minuten später, als der Frankfurter Yannik Stark ebenfalls mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz musste.

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Quelle: dpa

 
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