Erfolg macht träge: „So was kommt dabei raus, wenn man zu oft gewinnt und dann alles auf die leichte Schulter nimmt“, klagte Fußball-Profi Alexander Meier nach der überraschenden 0:2 (0:1)-Niederlage seiner Frankfurter Eintracht beim MSV Duisburg. Nach diesem Rückschlag im Aufstiegskampf verpasste der Bundesliga-Absteiger die Rückkehr an die Tabellenspitze.
Nach zuletzt fünf Siegen agierte die Eintracht beim Gastspiel in Duisburg alles andere als überzeugend. Nach vorne lief wenig zusammen, für das Team von Trainer Armin Veh gab es kaum Torchancen. Kurz vor der Pause wurden die viel zu passiven Gäste dann bestraft: Aus kurzer Distanz traf Goran Sukalo zur Führung (44. Minute) für die Hausherren. Nach dem Wechsel erhöhte Bruno Soares für die „Zebras“ (52.). Am Ende gab es eine verdiente Pleite für die Eintracht, Duisburg kann nun wieder beruhigter nach vorne schauen.
Zwei Mal zwei Gesichter am Bornheimer Hang
Eine unglaubliche Achterbahnfahrt erlebten die Zuschauer beim FSV Frankfurt: Nach gerade einmal 20 Minuten lag Aufstiegsanwärter St. Pauli durch die Gegentore von Marcel Gaus (6.), Michael Görlitz (17.) und Ilijan Micanski (20.) scheinbar aussichtslos zurück. Doch das Gäste-Team von Trainer André Schubert wehrte sich - und kam zurück.
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Erst traf Marius Ebbers (23.), dann machte Max Kruse (41.) nach der Roten Karte gegen FSV-Abwehrspieler Björn Schlicke (40.) mit dem fälligen Foulelfmeter den Anschlusstreffer noch vor der Pause perfekt. Und gerade einmal 16 Sekunden nach dem Wechsel traf Fin Bartels (46.) zum Ausgleich. Doch trotz Überzahl reichte es für St. Pauli nicht mehr zum Sieg und zum erhofften Sprung auf den Relegationsplatz.
„Das war ein unglaublich wildes Spiel“, staunte Schubert. „Die ersten 20 Minuten waren eine Katastrophe von uns.“
Eine Punkteteilung gab es auch bei der Partie zwischen Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig. Mickael Poté brachte die Hausherren mit einem feinen Fallrückzieher (22.) in Führung. Doch wenig später glich Damir Vrancic (33.) für die Gäste aus Niedersachsen aus, Dominick Kumbela (66.) brachte die Eintracht sogar in Front. Doch erneut Poté sorgte für den 2:2-Endstand (73.).
Großer Gewinner des 29. Spieltages ist die SpVgg Greuther Fürth, die fünf Spieltage vor Saisonende beste Chancen auf den Aufstieg ins Oberhaus hat.
2. Liga: Not gegen Elend
Faruk Yalcin Dinc (fereli)
- 08.04.2012, 11:45 Uhr