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Zweite Fußball-Bundesliga Dresden verliert - Pacult fliegt

Wenige Stunden nachdem sich Dynamo Dresden auch gegen den FSV Frankfurt blamiert hatte, entlässt der Verein seinen Trainer Pacult. Besseren Zeiten sehen dagegen die Münchner Löwen entgegen.

© dpa Vergrößern Ende seiner Amtszeit: Peter Pacult

Dynamo Dresden hat Trainer Peter Pacult beurlaubt. Der Österreicher wurde am Sonntag wenige Stunden nach der 0:3-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt freigestellt, wie der Verein mitteilte. Kurz nach der Partie trafen der Sportliche Leiter Steffen Menze und Geschäftsführer Christian Müller in einer Krisensitzung die Entscheidung.

Dresden blieb in den ersten vier Saisonspielen ohne Sieg und kassierte mit dem 1:3 gegen den 1. FC Union Berlin am 9. August und der Pleite am Sonntag zwei Niederlagen nacheinander vor eigenem Publikum. „Nach den beiden desaströsen Heimniederlagen gegen Union Berlin und den FSV Frankfurt innerhalb von nur neun Tagen war die Trennung von Peter Pacult für uns unvermeidlich“, sagte Müller.

Vor 24.144 Zuschauern markierte der Frankfurter Edmond Kapllani in der 44. Minute das 1:0 und erzielte mit dem Treffer zum 2:0 (50.) sein 50. Zweitliga-Tor. Bei seinem dritten Tor zum 3:0 in der 70. Minute verwandelte der Albaner einen Abpraller von der Latte.

1860 auf dem Weg nach oben

Der TSV 1860 München bleibt an der Tabellenspitze dran der zweiten Fußball-Bundesliga. Der mühsam herausgespielte 1:0 (0:0)-Erfolg am Sonntag im oberbayerischen Derby gegen den FC Ingolstadt war für die „Löwen“ bereits der dritte Sieg in Serie, durch den sich der einstige Erstligaklub auf Platz drei verbesserte. Die ambitionierten Ingolstädter warten auch nach vier Partien im Unterhaus weiter auf ihren ersten Zähler.

TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 © dpa Vergrößern Nicht geglänzt, aber gewonnen: 1860 München

Den Treffer des Tages hatten die Gäste auch noch selber zu verschulden: Innenverteidiger Roger (48. Minute) traf unglücklich ins eigene Tor vor 24.200 Zuschauern.

Energie gewinnt 5:1

Boubacar Sanogo trifft weiter - und der FC Energie profiliert sich wieder als Heimmacht. Die Cottbuser fertigten den VfR Aalen mit 5:1 (3:1) ab und schoben sich mit sieben Punkten auf Tabellenrang vier vor.

Marco Stiepermann (4. Minute), Sanogo mit seinen Saisontreffern fünf und sechs (24., 75.), Erik Jendrisek (30.) und Mark Andre Kruska mit einem Kunstschuss fast von der Mittellinie (49.) ließen die Cottbuser Fans unter den 9112 Zuschauern jubeln. Das Eigentor von Uwe Möhrle (36.), der eine Eingabe des Aaleners Daniel Buballa unglücklich ablenkte, war am Ende nicht viel wert.

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Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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