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Zweite Bundesliga Lautern besiegt seinen Heimkomplex

 ·  Der 1. FC Kaiserslautern gewinnt erstmals nach fast einem Jahr wieder ein Heimspiel. Hertha BSC Berlin besiegt den VfR Aalen. Und Paderborn gewinnt in der Fremde. Die Zweite Liga am Sonntag.

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© dpa Geht doch: Hendrick Zuck trifft und der FCK gewinnt ein Heimspiel

Der 1. FC Kaiserslautern hat seinen Heimkomplex abgelegt: Dank des Siegtors von Neuzugang Mimoun Azaouagh hat der Bundesligaabsteiger erstmals nach elf Monaten wieder ein Heimspiel gewonnen. Duisburg bleibt hingegen auf Talfahrt: Auch der neue Trainer Kosta Runjaic hat beim MSV Duisburg noch kein Wunder wirken können. Im Duell der ehemaligen Bundesligisten verloren die Westdeutschen beim 1. FC Kaiserslautern mit 1:2 (0:1). Es war im fünften Spiel die fünfte Niederlage für den Zweitliga-Tabellenletzten. Vor 29.869 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion gelang Hendrick Zuck in der 41. Minute auf Vorarbeit von Mohamadou Idrissou der Führungstreffer. Für den Ausgleich sorgte der Bulgare Waleri Domowschiski aus kurzer Distanz in der 61. Minute.

Als sich beide Teams fast schon mit einem Remis arrangiert hatten, war Mimoun Azaouagh mit einem Distanzschuss erfolgreich (81.). Die Gastgeber hätten die Partie schon früher zu ihren Gunsten entscheiden können, ließen jedoch insbesondere vor dem Seitenwechsel mehrere gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste immer stärker auf, verpassten aber dennoch ein durchaus gerechtfertigtes Unentschieden.

Hertha mit Problemen

Adrian Ramos und Ronny haben Hertha BSC zum dritten Sieg in Serie geschossen und den Berlinern den Anschluss an die Aufstiegsplätze der 2. Fußball-Bundesliga beschert. Die Hauptstädter setzten sich dank der Treffer der Südamerikaner (61. und 90.+1) am 5. Spieltag nach Startschwierigkeiten verdient mit 2:0 (0:0) gegen Aufsteiger VfR Aalen durch. Das Team von Trainer Jos Luhukay hat nun nur noch einen Punkt Rückstand auf Rang zwei. Vor 34.712 Zuschauern im Berliner Olympiastadion bestimmten die Gastgeber zwar von der ersten Minute an das Spiel, doch in der Offensive fehlte der „alten Dame“ zunächst die Durchschlagskraft. Einzig Sami Allagui (17.) und Ramos (29.) strahlten vor der Pause Torgefahr aus. Gegen die tief in der eigenen Hälfte stehende VfR-Defensive fand der Bundesliga-Absteiger, der erstmals in dieser Saison auf die Dienste von Torhüter Thomas Kraft zurückgreifen konnte, in den ersten 45 Minuten jedoch kein Mittel.

Die Gäste begnügten sich mit der Abwehrarbeit und taten fast gar nichts für das Spiel nach vorn. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nur bedingt. Dafür beherrschten die Berliner weiter das Geschehen, doch Sandro Wagner (51., 57.) scheiterte zweimal knapp. Erst der bis vor wenigen Wochen noch wechselwillige Ramos brachte die Hertha mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke von Marcel Ndjeng in Führung. Nach starker Vorarbeit von Ronny scheiterte Ramos nur sechs Minuten später am Pfosten.

Der SC Paderborn hat am fünften Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag gelandet. Die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison siegte dank eines Treffers von Philipp Hofmann (51.) bei Erzgebirge Aue 1:0 (0:0) und feierte ihren zweiten Saisonsieg. Mit sieben Zählern liegen die Ostwestfalen nun im Mittelfeld, Aue steckt mit vier Punkten weiter im Tabellenkeller.

Aue beginnt druckvoll

Vor 8.000 Zuschauern begann Aue druckvoll und zwang die seit drei Pflichtspielen sieglosen Gäste zu Ballverlusten. Die folgenden Angriffe, meistens durch den in der Anfangsphase sehr agilen Guido Kocer eingeleitet, blieben aber wirkungslos. Erst nach einer knappen halben Stunde fand Paderborn besser in die Begegnung, Torchancen erspielte sich die Mannschaft von Roger Schmidt aber auch nicht. Die beste Chance der ersten Halbzeit besaß noch Aues Fabian Müller (45.), sein Schuss von der Strafraumgrenze ging aber knapp über das Tor.

Der zweite Durchgang begann mit einem Aufreger, als Paderborns Diego Demme nach einem Ellbogencheck die Rote Karte sah (47.). Nur vier Minuten später sorgte Hofmann mit seinem sehenswerten Distanzschuss aus der Drehung für die etwas überraschende Führung der Gäste. Aufseiten der Gastgeber wussten Kocer und Jan Hochscheidt ansatzweise zu überzeugen, Paderborn hatte im Torschützen und Jens Wemmer seine besten Akteure.

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