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Zweite Bundesliga Daum auf der Tribüne: Köln im Glück

 ·  Mit Christoph Daum auf der Tribüne hat der 1. FC Köln in der Zweiten Fußball-Bundesliga seine Talfahrt gebremst. Der Klub kam in Fürth zu einem 2:1 und feierte nach über zwei Monaten wieder einen Sieg.

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Mit „Heilsbringer“ Christoph Daum auf der Tribüne hat der 1. FC Köln in der Zweiten Fußball-Bundesliga seine Talfahrt gestoppt. Der FC kam bei der Spielvereinigung Greuther Fürth zu einem 2:1 (1:0)-Erfolg und feierte nach über zwei Monaten wieder einen Sieg in der Liga. Neuer und alter Tabellenführer ist der Karlsruher SC, der sich in Unterhaching 1:0 durchsetzte.

Kölns neuer Trainer Daum tritt seinen Job offiziell erst an diesem Montag an, war aber in Fürth schon allgegenwärtig. Der Coach hatte das Abschlußtraining und die Mannschaftsbesprechung geleitet und übernahm in Fürth die Halbzeitansprache von Interimscoach Holger Gehrke. „Die Mannschaft war zuletzt unsicher. Christoph Daum hat mit den Spielern gesprochen und dadurch etwas bewirkt“, stellte Kölns Manager Michael Meier fest.

Broich der Mann der Partie

Vor 5000 Zuschauern war Thomas Broich der Mann der Partie. Der ehemalige Mönchengladbacher erzielte in der 39. Minute das 1:0 für Köln, bereitete das 2:0 durch Milivoje Novakovic (70.) vor und sah in der 89. Minute die Rote Karte nach bösem Foulspiel. Die Fürther hatten in der 73. Minute durch Mustafa Kucukovic verkürzt. Nach zuvor fünf Spielen ohne Niederlage mußte die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann den Platz erstmals wieder als Verlierer verlassen.

Spitzenreiter bleibt der KSC, der dank des neunten Saisontores von Giovanni Federico (27.) zum 1:0-Sieg in Unterhaching kam und den Angriff von Verfolger Hansa Rostock abwehrte. Die Mecklenburger hatten am Freitag durch einen 2:0-Sieg über Rot-Weiß Essen zwischenzeitlich die Tabellenführung übernommen. „Wir haben lange Zeit nicht aggressiv genug gespielt. Doch am Ende zählt nur das Ergebnis“, sagte KSC-Manager Rolf Dohmen.

Kickers überraschen

Bundesliga-Absteiger SC Freiburg sorgte im Heimspiel gegen Kickers Offenbach für eine neuerliche Enttäuschung und verlor 1:3 (1:2). Die Hessen kamen durch die Tore von Christian Müller (5.), Stephan Sieger (37., Foulelfmeter) und Suat Türker (88.) zu ihrem dritten Saisonsieg. Alexander Iaschwilli (27.) hatte aus kurzer Distanz den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt. Die Fans machten ihren Unmut über die sportliche Talfahrt der Breisgauer mit „Finke-raus“-Plakaten deutlich.

Erzgebirge Aue setzte seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fort. Der viermalige DDR-Meister gewann im eigenen Stadion gegen den SC Paderborn 1:0 und feierte den vierten Sieg in Folge. Den Treffer des Tages erzielte Skerdilaid Curri nach schöner Einzelleistung in der 74. Minute. Damit schafften die Sachsen den Anschluß an die Spitzengruppe, während Paderborn seinen Abwärtstrend fortsetzte und seit nun fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis wartet.

Eintracht Braunschweig landete unter dem neuen Trainer Willi Reimann einen weiteren Achtungserfolg. Der deutsche Meister von 1967 kam im Kellerduell bei Wacker Burghausen zu einem 1:1 und blieb auch im zweiten Spiel unter Reimann ohne Niederlage. Die Norddeutschen waren in der 40. Minute durch Benjamin Siegert per Kopfball nach Flanke von Torsten Lieberknecht in Führung gegangen. Burghausen steigerte sich nach der Pause und kam in der 63. Minute durch Marek Krejci zum verdienten Ausgleich.

Quelle: FAZ.NET mit Material von sid und dpa
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