07.01.2013 · Lionel Messi wird zum vierten Mal in Serie zum Weltfußballer des Jahres gekürt. Der argentinische Profi des FC Barcelona setzt sich bei der Fifa-Wahl in Zürich gegen Cristiano Ronaldo und Andres Iniesta durch.
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...wurde gestern in Zürich die Krone aufgesetzt, bzw. ein goldener
Ball überreicht. Um in diese Veranstaltung auch nur etwas Spannung
reinzukriegen, hätte es wohl etwas Illegalem oder höchst
Unzüchtigem bedurft. Das Resultat konnte gar nicht anders lauten
und Christiano auch nicht.
Aber vielleicht sagen diese zwei fantastischen "Runner-up"
neben Messi auf der Bühne mehr über dessen einzigartige
Qualität aus, als jede noch so aufgebauschte Gala. Bemerkenswert,
auch bei den Fussball-Damen musste die schöne Alex Morgan hinter
der grossartigen Abby Wambach zurückstehen.
In beiden Fällen war es gerecht. Dass ich sowas mal über eine
FIFA-Veranstaltung sagen würde...
Nicht nur seine Spielkunst und -intelligenz besticht sondern auch seine
charakterliche Eigenschaften: obwohl so oft gefault, sucht er keinen
Streit mit Gegenspieler oder Schiedsrichter. Damit ist er für alle
Spieler und insbesonderer junge Fans ein Bespiel . Er ist auch Symbol
des "kopfbetonnten" und nicht körper- Fußballs und
Denkzettel für alle Trainer und Experten, die immer mehr
Körpereinsatz fordern..
Es ist auch der Verdienst seines Klubs FC Barcelona, dessen Motte
"mehr als ein Klub" lautet und in dessen Umfeld solche Spieler
wie Messi, Iniesta, Xavi u. a. gedeihen können.
In den europäischen Ligen, spielen 38 Fussballer (14 davon spielen
bei "Barca" - Neulich waren in einem Spiel alle Spieler auf
dem Feld Eigengewächs. EINMALIG!) aus der
"Barcelona-Schule". in der die Jugendliche nicht nur in
sportlicher sondern auch charakterlicher Hinsicht erzogen werden. .
Der modernste Fussball der Welt stammt aus Tradition und alten Werten..
ein Vorbild für alle Lebensbereiche..
Gott sei Dank hat es dieser symphatische quirlige Spieler von Barcelona wieder geschafft und nicht Cristiano Ronaldo. Messi ist ohne Zweifel der beste und kompletteste Spieler der Welt. Trotzdem war CR7 an diesem Abend besser angezogen als der Argentinier.
Einen Cristiano Ronaldo bei solch einer Verleihung dauerhaft siegen zu
sehen mit all der ihm eigenen Selbstherrlichkeit wäre zumindest
für mich nicht wünschenswert.
Das man herausragend spielen kann ohne zu einem Narzisten zu verkommen
zeigt Messi sehr gut.