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WM-Qualifikation : Belgien qualifiziert sich, Holland wahrt Minimalchance

  • Aktualisiert am

Guter Tag für Arjen Robben (rechts) im Spiel gegen Bulgarien. Bild: Reuters

Für die Elftal aus den Niederlanden könnte die WM-Teilnahme in Russland 2018 eng werden. Zwei Spiele muss das Team um Robben unbedingt noch gewinnen. Belgien hat es dagegen schon geschafft.

          Die Niederlande haben ihre Minimalchance auf die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gewahrt. Die Elftal setzte sich am Sonntag in Amsterdam mit 3:1 (1:0) gegen Bulgarien durch, benötigt in den verbleibenden beiden Gruppenspielen aber weiterhin zwei Siege, um das Ticket nach Russland noch lösen zu können. Als sechstes Team nach dem Gastgeber, Mexiko, Brasilien, Iran und Japan qualifizierte sich am Sonntag Belgien.

          Drei Tage nach dem 0:4-Debakel gegen Frankreich trafen Davy Pröpper (7./80.) und Arjen Robben (67.) für das Team von Bondscoach Dick Advocaat. Für Bulgarien war Georgi Kostadinow (69.) erfolgreich.

          In Gruppe A kletterten die Niederländer um Kapitän Robben von Bayern München mit nun 13 Punkten aus acht Spielen auf den dritten Rang. Vor den beiden verbleibenden beiden Begegnungen gegen Schweden und in Weißrussland ist der zweite Platz theoretisch noch zu erreichen. Diesen belegen nach einem souveränen 4:0 (2:0) gegen Weißrussland die Schweden mit 16 Zählern hinter Spitzenreiter Frankreich (17), die gegen Außenseiter Luxemburg überraschend nur zu einem enttäuschenden 0:0 kamen.

          Die Niederländer, die die Teilnahme an der EM im vergangenen Jahr verpasst hatten, beherrschten angeführt vom starken Daley Blind über weite Phasen das Geschehen und sahen nach der 2:0-Führung schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Bulgaren von Trainer Petar Hubtschew kämpften nach dem Anschlusstreffer bis zur letzten Minute, haben nun aber keine Chance mehr auf die Reise nach Russland.

          Belgien sicherte sich den Startplatz vorzeitig durch ein 2:1 (0:0) gegen Griechenland mit dem deutschen Trainer Michael Skibbe. Die Belgier haben nach Treffern von Jan Vertonghen (70.) und Romelu Lukaku (74.) als Gruppenerster bei noch zwei ausstehenden Begegnungen bereits acht Punkte Vorsprung auf Bosnien-Herzegowina auf Platz zwei.

          Für Schweden war Mittelfeldspieler Emil Forsberg (18.) vom Bundesligisten RB Leipzig erfolgreich. Die weiteren Treffer bei den schwachen Weißrussen erzielten Christoffer Nyman (24.) vom Zweitligisten Eintracht Braunschweig, der frühere HSV-Angreifer Marcus Berg (37.) und Andreas Granqvist (84./Foulelfmeter).

          Portugal bleibt an der Schweiz dran

          Europameister Portugal bleibt der makellosen Schweiz in Gruppe B weiter auf den Fersen. Die mehr als eine Stunde in Überzahl spielende Mannschaft von Superstar Cristiano Ronaldo gewann mit mehr Mühe als erwartet 1:0 (0:0) gegen die Ungarn um das deutsche Trainergespann Bernd Storck und Andreas Möller.

          Portugal (21 Punkte) hat als Zweiter der Gruppe B weiterhin drei Zähler Rückstand auf die Schweiz (24). Die Eidgenossen setzten sich gegen Lettland souverän 3:0 (1:0) durch und weisen mit acht Siegen aus acht Spielen eine perfekte Bilanz auf. In Riga trafen die ehemaligen Bundesligaprofis Haris Seferovic (9.) und Ricardo Rodriguez (58./Elfmeter) sowie Blerim Dzemaili (55.).

          Am zehnten und letzten Spieltag der Qualifikation kommt es am 10. Oktober zum direkten Duell zwischen Portugal und der Schweiz. Ungarn hat als Gruppendritter keine Chance mehr auf die Teilnahme an der WM in Russland. Die Sieger der neun europäischen Gruppen qualifizieren sich direkt für die Endrunde in Russland. Für die acht besten Gruppenzweiten geht es in den Playoffs im kommenden Jahr um vier weitere Plätze.

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