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FAZ Plus Artikel Modric-Kommentar : Der Triumph des Teamplayers

Weltfußballer Modric: Der pure Fußball hat gewonnen Bild: dpa

Die Wahl von Modric zum Weltfußballer ist nach einer Dekade der Dominanz von Superstars ein Sieg der Substanz über die Show. Es ist ein Schritt zurück zum Wesentlichen.

          Luka Modric lasse „das Spiel fließen, als sei Fußball die einfachste Sache der Welt“, schwärmte Jorge Valdano kurz vor dem WM-Finale. Der Zeitgeist allerdings, in dem Fußball zum größten Entertainment der Welt geworden ist, würdigt nicht oft das Einfache, dessen Schwierigkeit schwer zu erkennen ist; sondern das Dramatisierte, das demonstrativ Aufsehenerregende, das die Masse beeindruckt. Deshalb prophezeite Valdano, früherer Mitspieler Maradonas und späterer Direktor von Real Madrid, dem kleinen Kroaten, er werde die Trophäe des weltbesten Spielers nicht gewinnen, „so wie sie Andrés Iniesta in der Generation zuvor nicht gewann“. Das sei nicht seine Schuld, sondern „die Schuld von uns allen, die Fußball in etwas verwandelt haben, in dem Effekt mehr zählt als Substanz“.

          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

          Nun aber hat die Substanz einen Außenseitersieg erzielt. Luka Modric als „Weltfußballer“ 2018, diese Wahl ist eine großartige Sache für den Fußball – wenn auch vielleicht nicht für dessen globale Vermarktung, aber das kann er verschmerzen. Nach zehn Jahren, in denen bei dieser Kür niemand eine Chance gegen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo hatte und die beiden Superstars, flankiert von ihren Ausrüstern, den Tanz um den goldenen Ball mit Marketing-Kampagnen und Medien-Theater wie ein Privatduell inszenierten, ist Modrics Wahl ein Schritt zurück zum Wesentlichen, zum Kern des Fußballs – von der Show zum Spiel.

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          Modric steht immer im Mittelpunkt, ist aber niemals der lauteste: Kroatiens Teamplayer hat gewonnen

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