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Verurteilter früherer Bayern-Profi FC São Paulo gibt Breno Vertrag über drei Jahre

 ·  Sollte der wegen schwerer Brandstiftung verurteilte ehemalige Bayern-Profi Breno aus der Untersuchungshaft entlassen werden, darf er auf einen sportlichen Neuanfang hoffen. Sein früherer Verein FC São Paulo nimmt ihn für drei Jahre unter Vertrag.

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© dpa Hoffnung für Breno: Sobald er nach Brasilien zurückkehren darf, könne er im Verein seine „regelmäßigen Aktivitäten aufnehmen“

Der tief gestürzte Fußball-Profi Breno darf nach einer möglichen Entlassung aus der Untersuchungshaft auf einen sportlichen Neuanfang in seiner Heimat hoffen. Sein früherer Verein FC São Paulo hat den brasilianischen Innenverteidiger für drei Jahre unter Vertrag genommen. Damit wolle man dem früheren Bundesliga-Profi „Sicherheit, Stabilität und vor allem eine Perspektive“ bieten, teilte der Klub am Donnerstag mit.

Derzeit in Untersuchungshaft

Derzeit sitzt der frühere Bundesliga-Profi des FC Bayern München, der im Sommer wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden war, noch in Untersuchungshaft ein. Gegen das Urteil des Landgerichts München I hatte Brenos Verteidigung Revision eingelegt. Wann der nun zuständige Bundesgerichtshof darüber entscheiden wird, blieb auch am Freitag offen.

Das Gericht hatte als erwiesen angesehen, dass der damalige Bayern-Profi im September 2011 die von ihm angemietete Villa im Münchner Nobel-Vorort Grünwald angezündet hatte. Breno war im Alter von 18 Jahren für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro als großes Abwehr-Talent nach München gekommen. In Deutschland konnte er aber nie richtig Fuß fassen. Ziel sei die „effektivste Form“ gewesen, „nicht nur dem Spieler, sondern auch seinen Angehörigen Unterstützung zu bieten“, begründete der brasilianische Verein seinen Schritt. Für den Klub war Breno bereits vor seinem Wechsel an die Isar aufgelaufen. Sobald es dem Abwehrspieler möglich sei, nach Brasilien zurückzukehren, könne er im Verein seine „regelmäßigen Aktivitäten aufnehmen“ und werde „entsprechend bezahlt“, teilte der Verein weiter mit.

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