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Uefa-Pokal Werder erreicht glanzlos das Viertelfinale

 ·  Nach Bayer Leverkusen hat auch Werder Bremen das Viertelfinale im Uefa-Pokal erreicht. Der Meisterschaftszweite der Fußball-Bundesliga besiegte Celta Vigo dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mit 2:0. Für Werder trafen Hugo Almeida und Clemens Fritz.

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Werder Bremen ist mit viel Kampf und Krampf ins Viertelfinale des Uefa-Pokals eingezogen. Nach einer erschreckend schwachen ersten Halbzeit reichte es erst nach einer Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten zu einem ungefährdeten, aber glanzlosen 2:0 (0:0)-Sieg gegen Celta Vigo. Schon im Hinspiel hatten sich die Hanseaten schwer getan, doch in der galizischen Hafenstadt mit 1:0 die Oberhand behalten (Siehe auch: Ergebnisse Fußball Euro 2008).

Vor 35.278 Zuschauern im Weserstadion war Hugo Almeida wie schon im Hinspiel erfolgreich. Wie in der vergangenen Woche traf der Portugiese per Kopfball, dieses Mal in der 49. Minute nach einer präzisen Flanke des Europacup-Neulings Kevin Schindler. Zwölf Minuten später stellte Nationalspieler Clemens Fritz nach einem energischen Vorstoß mit einem präzisen Flachschuss den Endstand her.

Hohe Fehlerquote bei Werder

„In der ersten Halbzeit haben wir es nicht so gut gemacht. Man sieht, dass wir im Moment nicht die Sicherheit haben“, sagte Manager Klaus Allofs und lobte den Debütanten Schindler: „Aber in der zweiten Halbzeit lief es besser. Das lag unter anderem an Kevin Schindler. Wenn er sich etwas schneller umgezogen hätte, wäre er schon Vigo eingewechselt worden.“ Schindler selbst war überwältigt: „Mir fehlen fast die Worte. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich in der Halbzeit reinkomme. Das war immer mein Traum. Ich freue mich, das ist eine Riesensache.“ Auch Trainer Thomas Schaaf war mit Schindler zufrieden: „Wir wissen, dass wir uns auf ihn verlassen können.“

Uefa-Pokal: Werder erreicht glanzlos das Viertelfinale

Lange Zeit hatte es ganz und gar nicht nach einem solchen Erfolg für den Meisterschaftszweiten der Bundesliga ausgesehen. Ohne vier Stammspieler, darunter auch den am Rücken verletzten WM-Torschützenkönig Miroslav Klose, fanden die Platzherren eine Halbzeit lang überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Die Fehlerquote bei Pässen und Flanken war erschreckend hoch und die ebenfalls ersatzgeschwächten Gäste hatten wenig Mühe, die Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten.

Klose will gegen Mainz wieder ran

Selbst nach dem zweiten Bremer Tor fand Werder nicht zu einem sicheren Kombinationsspiel. Das Erreichen der Runde der letzten Acht geriet jedoch gegen den Meisterschaftssiebzehnten der Primera Division nicht mehr in Gefahr. Vigo kam erst in den letzten zehn Minuten zu mehreren guten Torgelegenheiten. „Wir brauchten Geduld, und die Mannschaft ist ruhig geblieben. Das war ganz wichtig“, sagte Schaaf.

Nur vor dem Fernseher konnte Bremens Torjäger Klose die Partie im Weserstadion verfolgen. Der 28-Jährige wird wegen einer Rückenverletzung noch bis Donnerstag in Donaustauf behandelt. „Es wurde eine schmerzhafte Schwellung festgestellt. Dennoch hoffe ich, am Sonntag in der Bundesliga gegen Mainz 05 wieder dabei zu sein“, sagte Klose.

Torschütze Almeida sowie der in der Abwehr souveräne und nahezu fehlerfreie Nationalspieler Per Mertesacker waren die besten Akteure beim Bundesliga-Herbstmeister. Auf Seiten des Teams von Coach Fernando Vazquez verdienten sich Torhüter Esteban sowie Mannschaftskapitän Yago die Bestnoten.

Werder Bremen - Celta Vigo 2:0 (0:0)
Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Wome - Vranjes (64. Owomoyela) - Frings, Schulz - Diego (75. Bischoff) - Hunt (46. Schindler), Almeida
Vigo: Esteban - Jonathan, Lequi, Yago, Placente - Tamas, Pablo Garcia - Angel Lopez (69. Vila), Guayre (36. Jesus Perera), Jorge Larena (73. Canobbio) - Nene
Schiedsrichter: Stefano Farina (Italien)
Tore: 1:0 Almeida (48.), 2:0 Fritz (61.)
Zuschauer: 35.278
Gelbe Karten: Naldo, Schulz - Guayre, Pablo Garcia

Quelle: FAZ.NET / sid, dpa
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