Hammerlose für Werder Bremen und den VfB Stuttgart, machbare Aufgaben für den Hamburger SV und den VfL Wolfsburg: Champions-League-Absteiger Bremen trifft in der K.o.-Runde des Uefa-Pokals auf den AC Mailand. Der VfB Stuttgart muss sich in der Runde der besten 32 Teams mit Titelverteidiger Zenit St. Petersburg messen.
Der HSV spielt nach der Auslosung am Freitag in Nyon gegen den niederländischen Klub NEC Nijmegen, der VfL Wolfsburg muss sich mit Paris St. Germain auseinandersetzen. Alle drei haben im Gegensatz zu Werder im Rückspiel Heimrecht.
Kein deutsches Duell im Achtelfinale möglich
Gelost wurden auch schon die Paarungen für das Achtelfinale. Dabei wird es nicht zu einem deutschen Duell kommen. Bremen würde bei einem Einzug in die nächste Runde auf den Sieger der Partie Olympiakos Piräus gegen St. Etienne treffen. Die Wolfsburger bekämen es mit dem SC Braga oder Standard Lüttich zu tun.
Auf den VfB Stuttgart würde entweder Lech Posen oder Udinese Calcio warten, mögliche Gegner des HSV in der Runde der besten 16 wären Girondins Bordeaux oder Galatasaray Istanbul. Das nächste Runde wird am 18./19. und 26. Februar ausgetragen. Das Achtelfinale findet am 12. und 18./19. März statt. Das Endspiel steigt am 20. Mai in Istanbul.
Rummenigge: „Wir haben ein gutes Los gezogen“
In der Champions League bleibt Bayern München das brisante Duell mit Michael Ballack und dem FC Chelsea im Achtelfinale erspart - und das „Glückslos Sporting Lissabon“ sowie drei Kracher in der ersten K.o.-Runde nähren die Champions-League-Träume des deutschen Meisters (siehe auch: Champions League: Bayern gegen Sporting Lissabon - und drei Knaller).
„Damit fallen zumindest drei Favoriten auf den Champions-League-Sieg raus nach dieser Runde. Unter dem Strich kann man sagen, wir haben ein gutes Los gezogen. Aber man darf nicht glauben, dass das eine gemähte Wiese ist“, sagte Bayerns-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Sichtlich angetan nahm er das Weihnachtsgeschenk aus der Uefa-Los-Trommel im schweizerischen Nyon zur Kenntnis.
Drei echte Knaller-Spiele in der Champions League
Die Münchner treten im Achtelfinale der Königsklasse am 25. Februar zunächst auswärts beim Team aus der portugiesischen Hauptstadt an. Am 10. März wollen sie dann in der heimischen Allianz Arena das Viertelfinale klar machen. Gute Kunde für die Bayern, dagegen zog Bruno Conti als Endspiel- Ort-Botschafter aus Rom, wo am 27. Mai das Finale steigt, drei echte Knaller-Duelle.
Ballacks FC Chelsea trifft auf Juventus Turin, Inter Mailand duelliert sich mit Titelverteidiger Manchester United und Real Madrid bekommt es mit dem FC Liverpool zu tun. Die Spiele FC Villarreal gegen Panathinaikos Athen, Atlético Madrid gegen FC Porto, FC Arsenal gegen AS Rom und Olympique Lyon - FC Barcelona komplettieren die Runde der besten 16 Teams.
Bayern im Losgluck, Werder im Lospech, so wie immer
Peter Slater (Wales-Rhondda)
- 19.12.2008, 18:20 Uhr