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Stimmen zum Spiel „An die Wand gespielt“

25.03.2007 ·  Die deutsche Nationalmannschaft erhält für ihren Auftritt gegen Tschechien in Prag viel Lob.

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Die deutsche Nationalmannschaft erhält für ihren Auftritt gegen Tschechien in Prag viel Lob.

Bundestrainer Joachim Löw: „Das war ein wichtiger und verdienter Sieg. Die Mannschaft hat toll und über viele Phasen sehr intelligent gespielt.“

Karel Brückner, tschechischer Nationaltrainer: „Unser Gegner war auf fast allen Positionen besser besetzt. Gegen eine solch sehr gute Mannschaft haben wir lange nicht gespielt. „Zeitweise spielten uns die Deutschen an die Wand.“

Mannschaftskapitän Michael Ballack: „Wir sind sehr souverän aufgetreten, vor allem in der ersten Halbzeit. Wir hätten noch früher den Sack zu machen können. Es wurde nach dem abgefälschten Ball nochmal brenzlig. Wir müssen weiter arbeiten. Wir sind auf einem guten Weg.“

Lukas Podolski: „Ich habe den Ball beim 1:0 noch mit dem Hinterkopf berührt. Ich habe was gespürt. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Das war ein weiterer Schritt nach vorne.“

Per Mertesacker: „Wir wussten, dass Koller die Anspielstation vorne ist. Wir wussten, dass wir ihn nur gemeinsam stoppen können. Das war das richtige Rezept. Wir sind sehr glücklich und zufrieden mit unserem Spiel.“

Petr Cech, tschechischer Nationaltorhüter: „Ich bin solche Pleiten schon gewohnt. Ich habe jetzt viermal gegen Deutschland gespielt: in der U16, in der U17 und jetzt – und immer verloren.“

Tomas Rosicky, tschechischer Mannschaftskapitän: „Nach dem Anschlusstor hätten wir die Deutschen defensiv nochmal einschnüren sollen. Aber ein Unentschieden wäre nicht verdient gewesen.“

Frantisek Straka, früherer tschechischer Nationalspieler und Trainer von Wacker Tirol: „Das war ein Klassenunterschied. Die Deutschen haben uns eine Lektion erteilt: Ihre Abwehr war konsequent, ihr Mittelfeld eng, ihr Angriff zielbewusst. Lange Bälle auf Koller reichen im heutigen Fußball nicht.“

Tschechische Pressestimmen:

„Sport“: „Die deutsche Mannschaft hat aus der fatalen EM 2004 die richtigen Schlüsse gezogen und ihren Stil modernisiert. Tschechien hingegen nimmt die Pleite bei der WM 2006 noch immer nicht ernst und kann den Anschluss an die Entwicklung im internationalen Fußball verpassen.“

„Blesk“: „Nacht der Schande. Tschechien miserabel, Deutschland glänzend. Die erste Halbzeit der Tschechen war der reinste Albtraum. Auch danach drohte bis zum Zufallstor von Baros ein Debakel.“

„CTK“: „Schnell vergessen. In puncto Qualität und Taktik konnten die Tschechen nicht mit den Deutschen mithalten.“

„Ihned“: „Kuranyi zeigte den Tschechen die Realität. Die Deutschen präsentierten sich wie ein würdiger WM-Dritter.“

„Novinky“: „Deutsche erobern den Letna-Hügel. Die tschechische Verteidigung brach unter der Wucht zusammen. Ohne Torwart Cech wäre die Niederlage höher ausgefallen.“

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