http://www.faz.net/-gtl-9a35l

Stimmen zum HSV-Abstieg : „Hinterm Horizont geht’s weiter“

  • Aktualisiert am

Der Wahl-Hamburger Udo Lindenberg spendet Trost: „Heute noch in Staub und Asche - morgen Phönix aus der Flasche“ Bild: dpa

Am erstmaligen Abstieg des Hamburger SV aus der Bundesliga nehmen viele Menschen Anteil. Auch Wahl-Hamburger Udo Lindenberg versucht, die Fußballer aufzumuntern.

          Der Hamburger SV war am Samstag erstmals in seiner Vereinsgeschichte aus der Bundesliga abgestiegen. Tröstende Stimmen zum schlechten Spiel.

          Rockmusiker Udo Lindenberg: „Heute wird der Abend breiter - doch hinterm Horizont geht's weiter...Falscher Film, schlechter Gag - mach dich ready fürs Comeback. Heute noch in Staub und Asche - morgen Phönix aus der Flasche. Prost!“

          Der frühere Hamburger Profi Rafael van der Vaart: „Das trifft mich hart. Nach 54 Jahren .. Ein trauriger Tag für alle die hinter diesem Verein stehen, aber ich bin mir sicher der @HSV ist schon bald wieder da wo er hin gehört! #HSV“

          Bundesfinanzminister Olaf Scholz, von 2011 bis März 2018 Hamburgs Erster Bürgermeister: „Aufstehen und nächste Saison wieder angreifen. Ohne Hamburg fehlt der Bundesliga etwas! #nurderhsv“

          Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher: „Das war ein versöhnliches Ergebnis. Aber ich bin traurig, dass wir mit dem HSV in der 2. Liga spielen müssen. Wenn man von den letzten vier Spielen drei gewinnt, zeigt das, dass Superpotenzial in der Mannschaft steckt.“

          HSV-Vorstand Vorstand Frank Wettstein: „Wir sind voll handlungsfähig und arbeiten ab jetzt intensiv an dem klaren Ziel, bestmöglich vorbereitet in die nächste Saison zu gehen und den direkten Wiederaufstieg zu realisieren.“

          HSV-Idol Uwe Seeler:Wir haben ja in den letzten Jahren immer wieder Wunder erlebt. Immer wieder Wunder gibt's nicht.

          Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry: „Das Nordderby ist ein Klassiker wie Schalke gegen Dortmund. Das wird fehlen“.

          Werder-Geschäftsführer Frank Baumann: „Für den Verein und die Stadt Hamburg ist das schade. Ich denke aber, der HSV wird sich so aufstellen, dass der Aufenthalt in der 2. Liga nicht ganz so lange dauert und wir irgendwann wieder emotionale und schöne Nordderbys in der Bundesliga erleben werden.“

          Zweitligaklub Arminia Bielefeld: „Hömma, der @HSV geht nicht unter. Es geht auch wieder nach oben, wir sprechen aus Erfahrung. Wir hätten lieber in Freundschaft gegen euch gespielt, aber nun eben zwei Fußballfeste unter Freunden.“

          VfL Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia: „Ich habe sie ja einmal gerettet. Ich kann sie ja jetzt nicht auch noch aus der Ferne retten.“

          SC Freiburgs Trainer Christian Streich: „Der HSV geht einen guten Weg, jetzt haben sie verlängert mit dem Trainer. Die Leute stehen dahinter. Vereine wie der HSV, man hat das gesehen beim VfB oder Hannover, die kommen wieder zurück.“

          Abstieg, Frust und Böller : „Das tat echt nicht Not“

          Weitere Themen

          David gegen Goliath

          Vergleich Eintracht und Bayern : David gegen Goliath

          Der Vergleich macht deutlich, wie klein die Chance der Eintracht auf eine Pokal-Sensation gegen die Bayern ist. Auf einem dem Profiboxen entlehnten Punktzettel ergibt sich welche Wertung für den Rekordmeister?

          Kovac von Spielern gefeiert Video-Seite öffnen

          Bierdusche nach Pokalsieg : Kovac von Spielern gefeiert

          Nico Kovac und Jupp Heynckes waren sich auf der Pressekonferenz einig, dass der Erfolg der Eintracht zwar glücklich, aber keinesfalls unverdient war. Die Frankfurter Spieler hatten für ihren Coach dann noch eine feuchtfröhliche Überraschung übrig.

          Topmeldungen

          DFB-Pokal : Die Bayern verlernen das anständige Verlieren

          Nach der Niederlage im Pokalfinale geben die Münchner kein gutes Bild ab. Länger als Stilfragen dürfte den deutschen Fußball aber das Ausrufezeichen durch den künftigen Bayern-Trainer Kovac beschäftigen. Ein Kommentar.

          Schuldenstreit : Europa macht Druck auf Italien

          Die künftige Regierung in Rom wendet sich weiter verbal von ihren europäischen Verpflichtungen ab. Mehrere Länder mahnen Italien. Ihre krasseste Forderung zumindest haben die Populisten wieder einkassiert.

          Bamf-Skandal : Hinweise auf Probleme bereits 2016

          Schon im Januar 2016 gab es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Eine anonyme Information dazu war in Berlin eingegangen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.